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Global Festival of Ideas: SDGs spielend erlernen

14.03.2017

Global Festival of Ideas: SDGs spielend erlernen

Führende Vordenker, Politiker sowie Vertreter aus Wirtschaft und Zivilgesellschaft trafen sich Anfang März zum ersten Global Festival of Ideas for Sustainable Development in Bonn, um neue Denk- und Handlungsansätze für die weltweit größten Herausforderungen zu finden.

Das Festival brachte mehr als 1.000 Experten und Aktivisten aus über 80 Länder zusammen, die im Rahmen der weltweit erstmals veranstalteten „spielbaren“ Konferenz zu den nachhaltigen Entwicklungszielen (Sustainable Development Goals, SDGs) an Planungs- und Policy-Simulationen vor Ort teilnahmen. Das Festival präsentierte die neuesten Innovationen, Instrumente und Ansätze zur Umsetzung der SDGs. Außerdem sollten Synergien entstehen, gegenseitiges Verständnis geschaffen sowie Lösungen, Partnerschaften und Ressourcen mobilisiert werden, um so das Handeln für globale Herausforderungen zu stärken.

Unter den Rednern befanden sich Alaa Murabit, führende internationale Befürworterin inklusiver Friedensprozesse und UN SDG Botschafterin, Sarah Poole, Deputy Assistant Administrator von UNDP, Meng Zhaoli, Chefvolkswirt von Tencent, einer der weltgrößten Internetfirmen, David Donoghue, der ständige Vertreter Irlands in den Vereinten Nationen und Kumi Naidoo, Gründungsdirektor von Africans Rising For Justice, Peace and Dignity.

Das Global Festival of Ideas for Sustainable Development wurde von der Vereinten Nationen SDG-Aktionskampagne und dem Overseas Development Institute (ODI) mit Unterstützung des deutschen Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) sowie in Kooperation mit einer Reihe von internationalen Organisationen veranstaltet. Dazu zählen die Stadt Bonn, Cepei, Data-Pop Alliance, Engagement Global, Plan International, Salzburg Global Seminar, das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP), das UN Welternährungsprogramm (WFP) und das UN Weltressourceninstitut (WRI) neben weiteren unterstützenden Partnern.

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Am ersten Tag des Festivals wurde die SDG-Aktionskampagne offiziell gestartet und das neue Globale Kampagnenzentrum der in Bonn eröffnet. Das diesjährige Festival bildet den Auftakt einer jährlichen Veranstaltungsreihe, die durch die SDG-Aktionskampagne in Bonn veranstaltet wird. Sie verfolgt das Ziel, den Bedarf der weltweiten Gemeinschaft der SDG-Akteure und Befürworter zu erfüllen und sicherzustellen, dass die notwendigen Instrumente und Ansätze bereitgestellt werden, um deren jeweilige Missionen zu erreichen.

Zusammenarbeiten, um die globalen Ziele zu erreichen

Ungleichheit, Globalisierung, Ressourceneffizienz, die Förderung einer grünen Ökonomie sowie des anhaltenden Fortschritts in Zeiten von Störquellen in der globalen Entwicklung sind einige der zentralen Entwicklungsherausforderungen, die während des dreitägigen Festivals thematisiert wurden. In virtuellen und erweiterten Reality-Bereichen konnten Teilnehmer in alternative Lebenswirklichkeiten aus allen Teilen der Welt eintauchen und in einer Echtzeit Policy-Simulation, die im zentralen Bereich des Festivals platziert war, erfahren, wie wir zusammenarbeiten können, um die globalen Ziele zu erreichen.

„Wir kommen hier zusammen, um den privaten Sektor, Regierungen und die Zivilgesellschaft miteinander zu vernetzen und um ihnen die neuesten Innovationen und Ansätze zur Umsetzung der SDGs anzubieten. Wir müssen sicherstellen, dass sie echte Lösungen in ihre Region tragen und so Milliarden von Menschen allerorts davon überzeugen, Maßnahmen für eine nachhaltige Entwicklung zu ergreifen“, sagte Mitchell Toomey, Direktor UN SDG Action Campaign.

„Das Gründungsfestival wird neues Denken über die weltweit größten Entwicklungsherausforderungen sowie wichtige Partnerschaften entstehen lassen und Ressourcen für die Gegenwart und die Zukunft mobilisieren“, so Alex Thier, Exekutiv-Direktor, Overseas Development Institute (ODI).

Ein grundlegender Lebenswandel

„Ich freue mich, dass wir in Bonn das erste Global Festival of Ideas for Sustainable Development eröffnen. Dieses Festival wird unterstützt durch die deutsche Bundesregierung und hat viele Menschen von überall auf der Welt mit dem Ziel zusammengebracht, die Agenda 2030 voranzubringen. Die SDG Action Campaign und sein Global Campaign Center in Bonn sind ein Beleg für den universalen Ansatz der nachhaltigen Entwicklungsziele. Er ist das zentrale Thema des diesjährigen und der weiteren Festival. Das Ziel der Aktionskampagne ist es, einen grundlegenden Lebenswandel in allen gesellschaftlichen Bereichen zu erreichen damit wir Leben und Klima auf unserem Planeten nachhaltig bewahren“ sagte Ingolf Dietrich im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

„Bonn ist stolz darauf, die globale SDG Aktionskampagne empfangen zu dürfen. Das Festival ist ein Signal an Individuen, Gemeinschaften, Städte, Organisationen sowie wirtschaftliche und andere Akteure. Sie sollen mutig in ihren Visionen sein und Ideen in eine Kultur der Austauschs hineinzutragen. Bonn ist ein bedeutender Ort, um diese Vorhaben in die Tat umsetzen und wir unternehmen alles, dies zu befördern indem wir eine lokale Plattform für das Programm bereitstellen“ erklärte der Oberbürgermeister Ashok Sridharan, der zugleich Erste Vizepräsident der ICLEI Local Governments for Sustainability ist.

 
Quelle: UD/pm

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