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sub:marine – Tauchgang auf der re:publica
Am Stand des Wissenschaftsjahres 2016*17 - Meere und Ozeane auf der re:publica erklärt Matthias Graf von Kielmansegg vom BMBF , warum Meeresschutz für ihn wichtig ist.

18.05.2017

sub:marine – Tauchgang auf der re:publica

Wie sieht die Zukunft der Meeres- und Klimapolitik im postfaktischen Zeitalter aus? Und was hat ein Zeppelin mit Meeresforschung und dem „Uhrwerk Ozean“ zu tun? Im „Makerspace“ steht Interaktion im Vordergrund: Hier konnten die Teilnehmer der re:publica Meeresbakterien zum Leuchten bringen und Unterwasserklänge per Hydrophon aufspüren. Im Wissenschaftsjahr 2016*17 – Meere und Ozeane setzt die re:publica mit der Subkonferenz „sub:marine“ einen Schwerpunkt zu Unterwasserwelten und Meeresforschung.

„Mit Hilfe der Wissenschaftsjahre wollen wir die Menschen motivieren, sich mit Wissenschaft und Forschung zu beschäftigen. Das passt gut zu den Zielen der re:publica: nach vorne denken und neugierig sein. Denn unsere demokratische Gesellschaft braucht Aufgeschlossenheit für neue Erkenntnisse. Und sie braucht eine Verständigung darüber, was belastbare Fakten sind, und was Schein und Vermutung. Deshalb kommen wir nun bereits zum dritten Mal auf der re:publica zusammen“, erklärt Matthias Graf von Kielmansegg. Er leitet die Abteilung „Grundsatzfragen; Strategie; Digitaler Wandel“ im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), das die Wissenschaftsjahre gemeinsam mit Wissenschaft im Dialog (WiD) ausrichtet. Im Wissenschaftsjahr Meere und Ozeane gibt es viele faszinierende Berührungspunkte mit digitalen Technologien: „Innovative Technologien sind bei der Erforschung der Meere nicht mehr wegzudenken“, so von Kielmansegg.

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Das kann Tiefseeforscherin Prof. Antje Boetius nur bestätigen. Auf der „sub:marine“ nimmt sie die Teilnehmer mit auf einen digitalen Tauchgang in die Tiefsee. „Die Tiefen der Ozeane sind für uns schwerer zugänglich als der Mond. Wir brauchen Roboter, die uns Bilder und Daten aufs Forschungsschiff und ins Labor holen.“ Doch das ist noch nicht alles. Digitale Technologien bringen die Erkenntnisse der Forschung auch in die Bevölkerung. „Wie kann man digitale Medien nutzen, um eine Brücke zwischen Bundesbürgern und Wissenschaftlern zu schlagen?“, fragt sich Boetius. „Streaming und soziale Medien bieten riesige Potenziale für moderne Wissenschaftskommunikation, die wir noch intensiver nutzen müssen.“

Die re:publica hat sich seit ihrer Premiere 2007 zu einer der weltweit wichtigsten Konferenzen für die Digitalisierung der Wissensgesellschaft entwickelt. 2016 wurde sie von mehr als 8.000 Gästen und über 800 Journalistinnen und Journalisten besucht.

 
Quelle: UD/fo

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