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Beliebte Arbeitgeber: Audi und Porsche auf der Überholspur

04.01.2018

Beliebte Arbeitgeber: Audi und Porsche auf der Überholspur

Automobilhersteller sind nach wie vor attraktive Arbeitgeber. Besonders bei jungen Arbeitnehmern ist die Autoindustrie laut einer aktuellen Studie begehrt. Doch der Wettbewerb um die besten Köpfe wird immer intensiver. Die Beispiele Audi und Porsche zeigen, wie man hier die Nase vorne behält.

Junge Arbeitnehmer wollen am liebsten in der Automobilindustrie arbeiten. Zu diesem Ergebnis kommt das Arbeitgeberranking „Trendence Young Professional Barometer“ 2017. Insgesamt wollen rund 54 Prozent der Befragten „Young Professionals“, also Arbeitnehmer mit ein bis zehn Jahren Berufserfahrung, einen Job in der Automobilbranche. Dabei sind Autobauer und Automobilzulieferer offenbar gleichermaßen bei Wirtschaftsstudenten wie auch bei Technik- und IT-Absolventen beliebt.

Diese Ergebnisse decken sich mit anderen Studien wie etwa dem „Universum Arbeitgeberranking 2015“: Vier der fünf besten Arbeitgeber in Deutschland sind laut dem Ranking Automobilhersteller. Für diese Erhebung befragte das Employer-Branding Unternehmen Universum mehr als 34.000 Studierende in Deutschland zur Wahrnehmung und Attraktivität von Arbeitgebern sowie zu ihren langfristigen Karrierezielen.

Außerdem sind immer weniger junge Fachkräfte auf Jobsuche oder wollen den Job wechseln. Während im Jahr 2016 noch 22 Prozent von ihnen aktiv auf Jobsuche waren, sind es in diesem Jahr nur noch 17 Prozent. Dabei müssen sich insbesondere die Top-Talente selten um einen Job bemühen. Häufig werden sie nach dem Universitäts-Abschluss von Arbeitgebern oder Headhuntern angesprochen. Unternehmen müssen sich demnach mehr anstrengen, um die richtigen Fachkräfte zu bekommen. 

Porsche erhöht stetig den Frauenanteil im Unternehmen

Audi setzt auf Digitalisierung

Der Automobilhersteller Audi ist ein Magnet für junge Fachkräfte. Das Unternehmen aus Ingolstadt ging sowohl bei der Trendence- als auch bei der Universum-Studie als zweit-attraktivstes Unternehmen Deutschlands hervor. Innovative Zukunftsthemen, moderne Arbeitswelten und internationale Entwicklungsmöglichkeiten machen Audi in den Augen der deutschen Young Professionals zu einem attraktiven Arbeitgeber. „Wir haben das beste Ranking-Ergebnis erzielt, seit wir an den Befragungen teilnehmen. Noch nie haben uns so viele junge Leute das Vertrauen ausgesprochen“, sagt Stephan Meier, Leiter Personal International und Top-Management der Audi AG. 

IT-Spezialisten fühlen sich vor allen Dingen von der fortschreitenden Transformation des Unternehmens zur Digital Car Company angezogen. Aus der Universum-Studie geht hervor, dass sie Audi direkt hinter den beiden IT-Giganten Google und Microsoft sehen. Damit gewinnt Audi einen Platz gegenüber dem Vorjahr. „Die Vernetzung des Automobils zu einem digitalen Device ist ein zentrales Thema unserer Zeit“, erklärt Stephan Meier, „wir wollen hier gemeinsam mit den IT-Spezialisten Pionierarbeit leisten.“ Joachim Krage, Leiter Organisation und Consulting ergänzt: „Um attraktiver Arbeitgeber für gefragte Experten zu sein, müssen wir laufend neue Freiräume öffnen und kreativen Austausch fördern.“ Dazu startete Audi in vielen Bereichen Transformationsprozesse und etablierte erfolgreich neue Formate. In einer „agilen Prozesswerkstatt“ zum Beispiel arbeiten die Fachkräfte mit der Kreativmethode „Scrum“. Diese ist ein Vorgehensmodell des Projekt- und Produktmanagements, insbesondere zur Softwareentwicklung. So werden neue IT-Lösungen erarbeitet. Über interne digitale Kommunikationsplattformen, für die Audi bereits mit dem „Digital Transformation Award“ ausgezeichnet wurde, bestehen für Mitarbeiter viele interaktive Anwendungs- und Feedbackfunktionen. So fördert Audi den direkten Dialog über Abteilungs- und Hierarchieebenen hinweg und informiert die Belegschaft noch schneller und transparenter.

Porsche als Vorreiter im Sozialen

Der Automobilhersteller Porsche ist bei jungen Arbeitnehmern ebenfalls sehr beliebt. Das zeigt unter anderem die Dritt- bzw. Viert-Platzierung des Stuttgarter Unternehmens bei den Arbeitgeberrankings von Trendence und Universum. Besonders mit Blick auf das soziale Engagement gegenüber den Mitarbeitern punktet Porsche. So spielt die Vereinbarkeit von Beruf und Familie im Unternehmen eine große Rolle. Porsche unterstützt daher seine Mitarbeiter mit vielfältigen Angeboten dabei, die Ansprüche an Beruf und Privatleben in Einklang zu bringen. So kann beispielsweise die Arbeitszeit flexibel auf die individuelle Lebenssituation angepasst und auf bis zu 20 Stunden pro Woche reduziert werden. Außerdem bietet Porsche die Möglichkeit zum Home-Office und Job Sharing – auch für Mitarbeiter in Führungspositionen. Zusätzlich gibt es für die optimale Betreuung von Mitarbeiterkindern Belegplätze in mehreren standortnahen Kindertagesstätten sowie ein abwechslungsreiches Programm für die Kinder in den sechswöchigen Sommerferien. 

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Das faire Miteinander ist außerdem Teil der Unternehmenskultur bei Porsche. „Für uns ist Chancengleichheit das oberste Ziel“, so Andreas Haffner, Vorstand für Personal- und Sozialwesen. „Denn nur eine organische Entwicklung schafft die Akzeptanz für die notwendigen Veränderungen in unserem Unternehmen.“ Die Gleichbehandlung von Männern und Frauen ist dem Unternehmen ein besonderes Anliegen. Durch spezifische Qualifizierungs- und Weiterbildungsmaßnahmen speziell für Frauen, beispielsweise im Rahmen von Workshops und Seminaren, wird diese Entwicklung weiter unterstützt. Für dieses Engagement erhielt der Automobilhersteller das Siegel „Total E-Quality“. Es wird an Unternehmen vergeben, die eine an Chancengleichheit orientierte Personalpolitik verfolgen.

Chancengleichheit spielt bei Porsche nicht nur im Hinblick auf das Geschlecht eine Rolle: Als weltoffenes Unternehmen wünscht sich Porsche eine von Vielfalt, Internationalität und Gleichberechtigung geprägte Unternehmenskultur – und setzt sich aktiv für die Förderung der kulturellen Vielfalt ein. So gewann Porsche 2014 den landesweiten Wettbewerb „Vielfalt gelingt! – Gute Ausbildung für junge Migrantinnen und Migranten“ in der Kategorie „Großunternehmen“.

 
Quelle: UmweltDialog

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