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08.08.2017

Mega-Batterien - Lösung für nicht genutzte Windenergie?

Leider können Windturbinen manchmal sogar an windigen Tagen nicht verwendet werden. Die erzeugte Energie ist höher als das Stromnetz absorbieren kann und geht verloren. Dieses Problem wird nun in Nuons Prinses Alexia Windpark in Zeewolde, Niederlande, gelöst. Das holländische Unternehmen Alfen hat ein Mega-Energiespeichersystem entwickelt, indem eine große Anzahl von BMW-Autobatterien miteinander verbunden wurde. Das System speichert die überschüssige Energie, sodass sie verwendet werden kann, wenn das Stromnetz sie zu einem späteren Zeitpunkt benötigt.

Nuon investiert in die Generation der erneuerbaren Energie, die aus Wind und Sonne gewonnen wird. Natürlich ist es schade, wenn diese erneuerbare Energie nicht genutzt werden kann. „Nutze oder verliere sie“, das war schon immer das Dilemma der aus Sonne und Wind gewonnenen erneuerbaren Energie. Das Mega-Energiespeichersystem von Alfen hilft, die Spitzen und Tiefen der Stromversorgung auszugleichen und den Energiebedarf besser abzudecken. So erzeugen wir mehr Flexibilität und Stabilität im System, um erneuerbare Energie zu fördern.

3-Megawatt-Energiespeichersystem im Prinses Alexia Windpark

Zusammen mit BMW und Nuon hat Alfen sein 3-Megawatt-Energiespeichersystem im Prinses Alexia Windpark in Zeewolde am Mittwoch, den 28. Juni, vorgestellt. Das System wird in der nächsten Phase auf 12 Megawatt erweitert, wodurch es zum größten Speicherprojekt in den Niederlanden wird.

Es handelt sich dabei um das zweite Projekt, das einen Energiespeicher mit einer Windfarm verbindet. Im Mai dieses Jahres hat Alfen ein 1 Megawatt Speichersystem mit der Winfarm Giessenwind in Giessenburg verbunden.

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Mit dem Projekt im Prinses Alexia Windpark unternehmen Nuon und sein Mutterunternehmen Vattenfall einen wichtigen Schritt, ihre Ambition, hinsichtlich erneuerbarer Energie bis 2050 klimaneutral zu werden, zu verwirklichen. Projektmanager Boudewijn Tjeertes von Nuon sagt: „Dies ermöglicht es uns, erneuerbare Energie flexibler zu nutzen, ohne Energie zu verlieren. Und wir blicken noch weiter: z. B. planen wir, Batterien in Wohngebieten mit vielen Häusern mit Solaranlagen zu installieren. So können die Bewohner ihre tagsüber generierte Solarenergie dazu nutzen, ihr Auto während der Nacht aufzuladen. Dies geschieht heute noch immer mit Energie, die aus fossilen Brennstoffen gewonnen wird.“

Kompatibel mit BMW-Batterien


Für seine Zusammenarbeit mit Nuon hat Alfen sein Energiespeichersystem mit BMW-Batterien kompatibel gemacht. Andreas Plenk, verantwortlich für den weltweiten Vertrieb von Energiespeichersystemen bei Alfen: „Unser System ist mit vielen Batterien kompatibel. Die hervorragende Zusammenarbeit mit Nuon und BMW ermöglichte es, dieses innovative System in kurzer Zeit zu verwirklichen. Zusätzlich verfügt es über ein modulares Set-up, wodurch es in Zukunft einfach erweiterbar ist.“

 
Quelle: UD/pm

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