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Schaeffler forscht an zukünftigen Mobilitätslösungen

06.03.2017

Schaeffler forscht an zukünftigen Mobilitätslösungen

Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung, und örtliche Wahlkreisabgeordnete im Deutschen Bundestag, Stefan Müller, hat gleich zwei Förderurkunden im Gepäck gehabt. Diese überreichte er bei seinem Besuch in Herzogenaurach an Schaeffler-Technologievorstand Prof. Dr.-Ing. Peter Gutzmer und die Projektverantwortlichen der geförderten Projekte im Bereich elektrische Antriebe. Im Vorfeld diskutierte man intensiv über die Herausforderungen von E-Mobilität sowie Digitalisierung und warum Netzwerke ein Innovationstreiber sein können.

Der Parlamentarische Staatssekretär Müller gewann im intensiven Austausch mit Schaeffler-Führungspersönlichkeiten die Gewissheit, dass mit den Fördergeldern des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) die richtigen Themen adressiert werden. „Entlang unserer Strategie ‚Mobilität für morgen‘ leisten wir als Industrie- und Automobilzulieferer einen Beitrag, um die Welt ein Stück sauberer, sicherer und intelligenter zu machen“, so Prof. Dr.-Ing. Peter Gutzmer, Vorstand Technologie Schaeffler AG. Im Rahmen der Strategie fokussiert Schaeffler sich auf vier Handlungsfelder: Umweltfreundliche Antriebe, urbane Mobilität, interurbane Mobilität sowie die Optimierung der Energiekette. Die jetzt vom BMBF geförderten Projekte liegen im Bereich umweltfreundliche Antriebe. Innovative Lösungen sind hier auch im Interesse der Politik und Öffentlichkeit, gilt es doch, den Standort Deutschland zu stärken: Schaeffler konnte bei der Ausschreibung des BMBF im Rahmen des Förderschwerpunktes „Serienflexible Technologien für elektrische Antriebe von Fahrzeugen 2“ überzeugen und erhält damit Fördergelder in Höhe von 1,04 Millionen Euro, bei einem Schaeffler-Gesamtprojektvolumen von 2,6 Millionen Euro.

Erfolgsfaktor Forschung und Entwicklung sowie Netzwerk-Austausch

„Die anstehenden Herausforderungen können wir nicht mehr alleine lösen. Wir werden uns in Zukunft sehr viel mehr für Netzwerke öffnen und das vorhandene Wissen teilen“, so Prof. Dr. Tim Hosenfeldt, Leiter Zentrale Innovation Schaeffler AG. Dazu zählt auch der Austausch mit Start-ups. Die Mittelstandslandschaft werde sich durch E-Mobilität und Digitalisierung drastisch verändern, ist man bei Schaeffler sicher. Wichtig sei vor allem, die Wertschöpfung in Deutschland zu erhalten. Das sieht auch Müller so: „Es hat sich schon ausgezahlt, dass wir mit der Hightech-Strategie ein nationales Gesamtkonzept für Innovationspolitik verfolgen.“ Gute Ideen müssten schnell in innovative Produkte und Dienstleistungen überführt werden, das sei das Ziel der neuen Hightech-Strategie–Innovationen für Deutschland. „Auf diese Weise kann unser Land seine Spitzenposition als Wirtschafts- und Exportnation stärken.“

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Bei Schaeffler wird der zunehmend intensivere Austausch mit öffentlichen Förderstrukturen begrüßt. „Wir setzen auf exzellente Netzwerke, intern wie extern. Dazu zählt auch die Beteiligung an öffentlichen Förderprojekten, wo wir im Verbund mit anderen Unternehmen an komplexen Themen arbeiten“, erläutert Hosenfeldt.

Geförderte Projekte & beteiligte Partner

FlexiCoil

Entwicklung einer großserienfähigen und wirtschaftlichen Produktionstechnologie für umformtechnisch hergestellte Formspulen elektrischer Antriebe.

Koordinator für dieses Projekt ist die Schaeffler Technologies AG & Co. KG, Herzogenaurach. Das Projektvolumen beläuft sich auf 2,97 Millionen Euro, davon 1,67 Millionen Euro BMBF-Förderung. Das Projekt läuft vom 01.01.2017 bis 31.12.2019. Folgende Partner sind beteiligt: Schaeffler Technologies AG & Co. KG, Herzogenaurach, Systemintegration und Technologie-Demonstrator; Breuckmann GmbH & Co. KG, Heiligenhaus, Entwicklung der Werkzeugtechnologie und Fertigung der Spulen; RWTH Aachen University mit dem Institut für Bildsame Formgebung (IBF), Aachen, Entwicklung und Erprobung der Werkzeugtechnologie; Institut für Elektrische Maschinen (IEM), Lebensdauer-Validierung des neuen Wicklungssystems.

KontACt-E

Serienbefähigte Hochstromkontakte als Schlüssel zur effizienten Fertigung von integrierten E-Fahrzeugantrieben.

Verbundkoordinator ist die ZF Friedrichshafen AG, Friedrichshafen. Das Projektvolumen beläuft sich auf 3,4 Millionen Euro, davon 1,77 Millionen Euro BMBF-Förderung. Das Projekt läuft vom 01.01.2017 bis 31.12.2019. Folgende Partner sind beteiligt: Schaeffler Technologies AG & Co. KG, Herzogenaurach mit IDAM, Suhl und Schaeffler Engineering, Werdohl, Aufbau und Validierung schraubminimierter Umrichter in Applikation Radnabenantrieb; ZF Friedrichshafen AG, Friedrichshafen, Aufbau und Validierung schraubminimierter Umrichter in Applikation Hybridgetriebe; Unimet GmbH Rieden, Vibrationstolerante Multikontakt-Verbindungen für kostenminimale Hochstromkontakte; Carl Haas GmbH, Schramberg, Prozessfähigkeits-untersuchungen und Herstellung von toleranzflexiblen Ringfedern für Hochstromkontakte; Bayerisches Laserzentrum gemeinnützige Forschungsgesellschaft mbH (BLZ), Erlangen, Entwicklung einer thermographischen Prozessbeobachtung zur Überwachung von Laserstrahlschweißprozessen in der Produktion; Fraunhofer IISB, Erlangen, Untersuchung und Charakterisierung des elektrisch-mechanischen Verhalten von Hochstromschnittstellen.

 
 
Quelle: UD/cp

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