Frauen mit Zugang zu formellen Finanzdienstleistungen können klimabedingte Schocks deutlich besser abfedern – das zeigt eine neue Studie mit 25.511 von Frauen geführten Haushalten in 37 Ländern Subsahara-Afrikas. Für langfristigen Schutz vor den Folgen des Klimawandels reiche finanzielle Inklusion allein aber nicht aus – nötig seien tiefgreifende strukturelle Reformen gegen geschlechtsspezifische Ungleichheit.
»Der Anteil der weltweit hungernden Menschen ist von 8,6 Prozent im Jahr 2022 auf 7,8 Prozent 2025 gesunken – rund 645 Millionen Betroffene. Doch die Zahlen verdecken massive regionale Unterschiede: Mehr als die Hälfte der afrikanischen Bevölkerung leidet unter Ernährungsunsicherheit, zwei Drittel können sich keine gesunde Ernährung leisten. Der Nahostkonflikt droht die Fortschritte weiter zu bremsen.
»Beim Dutch Grand Prix in Zandvoort haben die TU Berlin und der Motorsport-Weltverband FIA 2 Filtersysteme getestet, die Reifen- und Bremsabrieb, Mikroplastik und weitere Schadstoffe aus dem Regenwasser zurückhalten sollen. Die im Rahmen des Projekts URBANFILTER entwickelten Prototypen wurden erstmals unter den besonderen Bedingungen eines Formel-1-Rennwochenendes eingesetzt. Die gewonnenen Daten sollen zeigen, wie zuverlässig und wartungsfreundlich die Filtersysteme im realen Rennbetrieb funktionieren.
»Eine Mongabay-Recherche deckt die systematische Zerstörung von Hunderten Hektar Mangrovenwald an der Küste Mosambiks durch Schwermineralsand-Abbau auf. Verantwortlich ist die Mozambique Heavy Sand Company VIII, eine Tochtergesellschaft des einflussreichen chinesischen Bergbaukonzerns Jinan Yuxiao Group – der nach eigenen Angaben das größte chinesische Bergbauunternehmen in Mosambik ist und Konzessionen über mehr als 500.000 Hektar hält.
»🎙️ Aktuelle Podcast-Folge
Mit Daniel Büchle (afb) und Alexander Freudenberg (Deutsche Telekom)
Folge anhörenKuratierte Studiengänge zu ESG-Reporting, Sustainable Finance, Lieferketten-Compliance und Klimamanagement — DACH und Europa. Stand 2026.
Kuratierte Hintergrund-Hubs der UmweltDialog-Redaktion
Kuratierte Praxisvorlagen der UmweltDialog-Redaktion
05.10.2026 Aachen
Thementag
Zukunft gemeinsam gestalten.
06.10.2026 Brandenburg
Mitmach-Konferenz
06.10.2026 - 07.10.2026 Brüssel
Internationale Fachkonferenz
06.10.2026 Online
Strategisches Nachhaltigkeitsmanagement
In einer Studie von WORTLIGA und media4nature verletzen 176 von 345 Firmen mit grünen Claims Vorgaben zur Nachhaltigkeitskommunikation (51 Prozent). Geprüft wurden 476 Webseiten gegen ein sechsteiliges Prüf-Skript zum UWG und kommenden EU-Vorgaben.
»Mit der „Empowering Consumers for the Green Transition“-Richtlinie gilt ab September 2026 EU-weit ein schärferes Verbot pauschaler Umweltclaims. Wie ernst die neue Regel gemeint ist, zeigt der Fall des Berliner Kondomherstellers Einhorn, dessen Begriffe „fair“ und „feministisch“ auf der Verpackung künftig belegbar sein müssen.
»Ab sofort gelten in Deutschland neue Regeln für Nachhaltigkeitssiegel. Erlaubt sind nur noch staatliche Zeichen und Labels mit unabhängiger Drittkontrolle. Fairtrade sieht sich bestätigt, die Umsätze wachsen trotz Konjunkturflaute. Unter Druck geraten dagegen Eigenlabels – und ausgerechnet Pioniere des Fairen Handels wie die GEPA, die ihr Zeichen „fair +“ aufgibt. EmpCo beendet den Siegelmarkt nicht, sie sortiert ihn.
»Der Schalungs- und Gerüsthersteller PERI hat für mehr als 20.000 Produkte den Product Carbon Footprint berechnet – eine der umfassendsten Initiativen dieser Art in der Baumaschinenbranche. Hintergrund ist die wachsende Nachfrage von Kunden und öffentlichen Vergabestellen nach belastbaren CO₂-Daten, die in Ausschreibungen und Nachhaltigkeitsberichten zunehmend verlangt werden.
»Saison-, Wechsel- oder E-Kennzeichen: Welche Zulassungsart sich für Firmenwagen im Mittelstand lohnt und wie Unternehmen dabei Zeit und Kosten sparen.
»Im Rettungsdienst, bei der Feuerwehr und in kommunalen Betrieben belastet die Arbeit Körper und Seele stark. Wer über Jahre leistungsfähig bleiben will, braucht mehr als kurze Erholung nach dem Dienst. Vorbeugung wirkt zwischen Arbeitsalltag, Ausrüstung und Gesundheit. Regelmäßige Vorsorge, saubere Arbeitsprozesse und ein durchdachtes Belastungsmanagement wirken zusammen.
»Die Getränkeindustrie steht vor der Herausforderung, Produkte mit reduziertem Zuckergehalt anzubieten, die dennoch den Erwartungen der Verbraucher an Geschmack und Textur entsprechen. Süßungsmittel wie Sucralose und Erythritol sowie der Füllstoff Maltodextrin ermöglichen diese Balance, indem sie spezifische funktionale Eigenschaften in Getränkeformulierungen einbringen.
»Ratgeber für Hotels und Restaurants: Entdecken Sie nachhaltige Edelsteine, deren Einsatzgebiete und Kriterien für einen ethischen Einkauf im B2B-Bereich.
»Forstinvestments üben auf viele Anleger eine besondere Faszination aus. Das ist verständlich. Wald steht für etwas Reales, Greifbares, Langfristiges. Während Finanzprodukte zunehmend abstrakt und digital geprägt sind, steht ein wachsender Baumbestand für einen ungewöhnlich greifbaren und langfristigen Vermögenswert. Genau darin liegt die Attraktivität dieser Anlageklasse, aber auch ihr größtes Missverständnis.
»Beim Dutch Grand Prix in Zandvoort haben die TU Berlin und der Motorsport-Weltverband FIA 2 Filtersysteme getestet, die Reifen- und Bremsabrieb, Mikroplastik und weitere Schadstoffe aus dem Regenwasser zurückhalten sollen. Die im Rahmen des Projekts URBANFILTER entwickelten Prototypen wurden erstmals unter den besonderen Bedingungen eines Formel-1-Rennwochenendes eingesetzt. Die gewonnenen Daten sollen zeigen, wie zuverlässig und wartungsfreundlich die Filtersysteme im realen Rennbetrieb funktionieren.
»Eine Mongabay-Recherche deckt die systematische Zerstörung von Hunderten Hektar Mangrovenwald an der Küste Mosambiks durch Schwermineralsand-Abbau auf. Verantwortlich ist die Mozambique Heavy Sand Company VIII, eine Tochtergesellschaft des einflussreichen chinesischen Bergbaukonzerns Jinan Yuxiao Group – der nach eigenen Angaben das größte chinesische Bergbauunternehmen in Mosambik ist und Konzessionen über mehr als 500.000 Hektar hält.
»Wüstensand ist als Ackerland denkbar ungeeignet – doch vielleicht lässt sich das ändern. Forschende der Empa und der „Khalifa University“ in Abu Dhabi haben einen ersten Schritt dazu untersucht, indem sie Sand mit Mikroorganismen versetzt haben. Die Bakterien und Pilze sondern Biopolymere ab, die den Sand widerstandsfähiger gegen Erosion machen und das Wasser langsamer versickern lassen. Dies könnte das Wachstum von anderen Mikroorganismen und Pflanzen ermöglichen.
»Frauen mit Zugang zu formellen Finanzdienstleistungen können klimabedingte Schocks deutlich besser abfedern – das zeigt eine neue Studie mit 25.511 von Frauen geführten Haushalten in 37 Ländern Subsahara-Afrikas. Für langfristigen Schutz vor den Folgen des Klimawandels reiche finanzielle Inklusion allein aber nicht aus – nötig seien tiefgreifende strukturelle Reformen gegen geschlechtsspezifische Ungleichheit.
»Der Anteil der weltweit hungernden Menschen ist von 8,6 Prozent im Jahr 2022 auf 7,8 Prozent 2025 gesunken – rund 645 Millionen Betroffene. Doch die Zahlen verdecken massive regionale Unterschiede: Mehr als die Hälfte der afrikanischen Bevölkerung leidet unter Ernährungsunsicherheit, zwei Drittel können sich keine gesunde Ernährung leisten. Der Nahostkonflikt droht die Fortschritte weiter zu bremsen.
»Wie lassen sich in einer immer komplexeren Welt gute Entscheidungen treffen? Dieser Frage widmet sich eine Forschungskooperation, die von der Klaus Tschira Stiftung gefördert wird. Beteiligt sind das Max-Planck-Institut für Geoanthropologie in Jena, die Arizona State University und die Alexander von Humboldt-Stiftung.
»Unsere Verantwortung/Mitgliedschaften
© macondo publishing GmbH
Alle Rechte vorbehalten.