In einer Studie von WORTLIGA und media4nature verletzen 176 von 345 Firmen mit grünen Claims Vorgaben zur Nachhaltigkeitskommunikation (51 Prozent). Geprüft wurden 476 Webseiten gegen ein sechsteiliges Prüf-Skript zum UWG und kommenden EU-Vorgaben.
»Mit der „Empowering Consumers for the Green Transition“-Richtlinie gilt ab September 2026 EU-weit ein schärferes Verbot pauschaler Umweltclaims. Wie ernst die neue Regel gemeint ist, zeigt der Fall des Berliner Kondomherstellers Einhorn, dessen Begriffe „fair“ und „feministisch“ auf der Verpackung künftig belegbar sein müssen.
»Ab sofort gelten in Deutschland neue Regeln für Nachhaltigkeitssiegel. Erlaubt sind nur noch staatliche Zeichen und Labels mit unabhängiger Drittkontrolle. Fairtrade sieht sich bestätigt, die Umsätze wachsen trotz Konjunkturflaute. Unter Druck geraten dagegen Eigenlabels – und ausgerechnet Pioniere des Fairen Handels wie die GEPA, die ihr Zeichen „fair +“ aufgibt. EmpCo beendet den Siegelmarkt nicht, sie sortiert ihn.
»Seit dem 27. September 2026 gilt für alle Mitgliedstaaten die Empowering Consumers for the Green Transition-Richtlinie der EU – EmpCo. Für Marketing-, Nachhaltigkeits- und Rechtsteams besteht die zentrale Aufgabe nun darin, die neuen Vorschriften zu Umweltaussagen wirksam umzusetzen, Claims und Kommunikationsmittel umfassend zu überprüfen und die Unternehmenskommunikation insgesamt EmpCo-konform aufzustellen.
»🎙️ Aktuelle Podcast-Folge
Mit Daniel Büchle (afb) und Alexander Freudenberg (Deutsche Telekom)
Folge anhörenKuratierte Studiengänge zu ESG-Reporting, Sustainable Finance, Lieferketten-Compliance und Klimamanagement — DACH und Europa. Stand 2026.
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30.09.2026 Web
Was hat sich wirklich geändert? Das Update in 60 Minuten
05.10.2026 Aachen
Thementag
Zukunft gemeinsam gestalten.
06.10.2026 Brandenburg
Mitmach-Konferenz
06.10.2026 - 07.10.2026 Brüssel
Internationale Fachkonferenz
In einer Studie von WORTLIGA und media4nature verletzen 176 von 345 Firmen mit grünen Claims Vorgaben zur Nachhaltigkeitskommunikation (51 Prozent). Geprüft wurden 476 Webseiten gegen ein sechsteiliges Prüf-Skript zum UWG und kommenden EU-Vorgaben.
»Mit der „Empowering Consumers for the Green Transition“-Richtlinie gilt ab September 2026 EU-weit ein schärferes Verbot pauschaler Umweltclaims. Wie ernst die neue Regel gemeint ist, zeigt der Fall des Berliner Kondomherstellers Einhorn, dessen Begriffe „fair“ und „feministisch“ auf der Verpackung künftig belegbar sein müssen.
»Ab sofort gelten in Deutschland neue Regeln für Nachhaltigkeitssiegel. Erlaubt sind nur noch staatliche Zeichen und Labels mit unabhängiger Drittkontrolle. Fairtrade sieht sich bestätigt, die Umsätze wachsen trotz Konjunkturflaute. Unter Druck geraten dagegen Eigenlabels – und ausgerechnet Pioniere des Fairen Handels wie die GEPA, die ihr Zeichen „fair +“ aufgibt. EmpCo beendet den Siegelmarkt nicht, sie sortiert ihn.
»Der Schalungs- und Gerüsthersteller PERI hat für mehr als 20.000 Produkte den Product Carbon Footprint berechnet – eine der umfassendsten Initiativen dieser Art in der Baumaschinenbranche. Hintergrund ist die wachsende Nachfrage von Kunden und öffentlichen Vergabestellen nach belastbaren CO₂-Daten, die in Ausschreibungen und Nachhaltigkeitsberichten zunehmend verlangt werden.
»Saison-, Wechsel- oder E-Kennzeichen: Welche Zulassungsart sich für Firmenwagen im Mittelstand lohnt und wie Unternehmen dabei Zeit und Kosten sparen.
»Im Rettungsdienst, bei der Feuerwehr und in kommunalen Betrieben belastet die Arbeit Körper und Seele stark. Wer über Jahre leistungsfähig bleiben will, braucht mehr als kurze Erholung nach dem Dienst. Vorbeugung wirkt zwischen Arbeitsalltag, Ausrüstung und Gesundheit. Regelmäßige Vorsorge, saubere Arbeitsprozesse und ein durchdachtes Belastungsmanagement wirken zusammen.
»Die Getränkeindustrie steht vor der Herausforderung, Produkte mit reduziertem Zuckergehalt anzubieten, die dennoch den Erwartungen der Verbraucher an Geschmack und Textur entsprechen. Süßungsmittel wie Sucralose und Erythritol sowie der Füllstoff Maltodextrin ermöglichen diese Balance, indem sie spezifische funktionale Eigenschaften in Getränkeformulierungen einbringen.
»Ratgeber für Hotels und Restaurants: Entdecken Sie nachhaltige Edelsteine, deren Einsatzgebiete und Kriterien für einen ethischen Einkauf im B2B-Bereich.
»Forstinvestments üben auf viele Anleger eine besondere Faszination aus. Das ist verständlich. Wald steht für etwas Reales, Greifbares, Langfristiges. Während Finanzprodukte zunehmend abstrakt und digital geprägt sind, steht ein wachsender Baumbestand für einen ungewöhnlich greifbaren und langfristigen Vermögenswert. Genau darin liegt die Attraktivität dieser Anlageklasse, aber auch ihr größtes Missverständnis.
»Eine neue Studie beziffert erstmals den Beitrag der größten CO₂-Emittenten zum Wasserverlust im amerikanischen Westen. Demnach sind 122 fossile Unternehmen und Zementproduzenten für etwa die Hälfte des klimabedingten Rückgangs von Schneedecke und Flusswasser zwischen 2014 und 2024 verantwortlich – ein Wasserverlust in der Größenordnung der gesamten Kapazität des Lake Mead, des größten US-Stausees.
»Zunehmend heiße, trockene und windige Bedingungen könnten die von Waldbränden betroffene Fläche in ganz Europa erheblich vergrößern. Das zeigt eine neue Studie unter der Leitung des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), mit Beiträgen der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung.
»Forschende von Uni Hohenheim und Uni Tübingen wollen Insektensterben auf Wiesen deutlich verringern. Dafür erproben sie zwei neue Techniken: Bügel- und Gebläsescheuchen.
»Extreme Hitze, schlechte Luftqualität und sich verändernde Krankheitsmuster treffen auf alternde Bevölkerungen, überlastete Gesundheitssysteme und chronischen Fachkräftemangel. AIA-Gesundheitschef Kelvin Loh fordert eine stärkere Gewichtung von Prävention, Resilienz und gesünderen Bevölkerungen – statt erst zu behandeln, wenn der Schaden bereits eingetreten ist.
»Die weltweiten Auslandsinvestitionen sind 2025 um 6 Prozent auf 1,6 Billionen US-Dollar gestiegen. Doch der Zuwachs konzentriert sich auf strategische Sektoren wie KI-Infrastruktur und Halbleiter, während klassische Industrieinvestitionen in Entwicklungsländern einbrechen. Der UNCTAD World Investment Report 2026 zeichnet das Bild einer Investitionswelt, die selektiver, konzentrierter und für die Ärmsten zunehmend verschlossen ist.
»Ein neues Forschungspapier des Wirtschaftsnobelpreisträgers Daron Acemoğlu sorgt für Diskussionen. Gemeinsam mit Arda Gitmez und Mehdi Shadmehr zeigt er modelltheoretisch, dass mehr Automatisierung Unternehmen einen Anreiz geben kann, Repression der Umverteilung vorzuziehen. Der Wirtschaftsethiker Thomas Beschorner griff die Studie auf LinkedIn auf – Anlass, Befund und Grenzen einzuordnen.
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