Ende 2025 meldeten mehr als 85 Imker in Uruguay den Tod von 15.000 Bienenvölkern. Wissenschaftler haben chemische Vergiftung nachgewiesen – doch welche Mittel konkret schuld sind, bleibt ungeklärt. Der Fall zeigt ein globales Regulierungsproblem: Pestizidcocktails werden nicht auf ihre Kombinationswirkung geprüft.
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Mit Prof. Dr. Stefan Beyer, German Institute for Defence and Strategic Studies
Folge anhörenKuratierte Studiengänge zu ESG-Reporting, Sustainable Finance, Lieferketten-Compliance und Klimamanagement — DACH und Europa. Stand 2026.
Die Science Based Targets Initiative hat ihren Corporate Net-Zero Standard grundlegend überarbeitet. Version 2.0 erweitert die Instrumente zur Emissionsminderung entlang von Lieferketten, erlaubt erstmals den Einsatz von Umweltzertifikaten für Scope-3-Emissionen und streicht in vielen Fällen die Pflicht zu Langfristzielen. WWF und Wirtschaft reagieren grundsätzlich positiv, mahnen aber klare Umsetzungsregeln an.
»Seit 2020 hat das MOSE-Barrieresystem Venedig 154-mal vor Überflutungen bewahrt. Doch der steigende Meeresspiegel zwingt die Stadt, den Schutzwall immer öfter hochzufahren – mit verheerenden Folgen fürs Ökosystem. Plan B wird bereits gesucht.
»Der UN-Finanzierungsbericht 2026 zeichnet ein düsteres Bild: Die Entwicklungshilfe brach 2025 um 23 Prozent ein – der größte Jahresrückgang in der Geschichte. Gleichzeitig explodieren Schuldenlast und Handelshemmnisse. 4 Billionen US-Dollar jährlich fehlen für die Ziele für nachhaltige Entwicklung.
»Kuratierte Hintergrund-Hubs der UmweltDialog-Redaktion
Kuratierte Praxisvorlagen der UmweltDialog-Redaktion
16.06.2026 Hamburg
Konferenz
Die etwas andere Nachhaltigkeitskonferenz
17.06.2026 Berlin
Konferenz
Nationale Jahreskonferenz zu Wirtschaft & Biodiversität
18.06.2026 Online
Bewerbungsphase
Bewerbung
19.06.2026 Web
Anmeldephase
Aufruf zur Teilnahme
Die Science Based Targets Initiative hat ihren Corporate Net-Zero Standard grundlegend überarbeitet. Version 2.0 erweitert die Instrumente zur Emissionsminderung entlang von Lieferketten, erlaubt erstmals den Einsatz von Umweltzertifikaten für Scope-3-Emissionen und streicht in vielen Fällen die Pflicht zu Langfristzielen. WWF und Wirtschaft reagieren grundsätzlich positiv, mahnen aber klare Umsetzungsregeln an.
»Die EU-Kommission hat vorgeschlagen, der europäischen Industrie zwischen 2026 und 2030 mehr kostenlose CO₂-Emissionszertifikate zuzuteilen. Das finanzielle Entlastungsvolumen wird auf rund 4 Milliarden Euro geschätzt. Der Schritt soll Stahl, Zement, Chemie und andere energieintensive Branchen vor steigendem Wettbewerbsdruck schützen – und zeigt, wie stark das Gleichgewicht zwischen Klimaschutz und Industriepolitik in Brüssel unter Druck geraten ist.
»Die EU-Kommission hat ein umfassendes Reformpaket zur Entwaldungsverordnung (EUDR) vorgelegt und verspricht Unternehmen eine Senkung der jährlichen Befolgungskosten um bis zu 75 Prozent gegenüber dem ursprünglichen Regelwerk. Neue Leitlinien, ein überarbeitetes Informationssystem und konkrete Ausnahmen bei der Produktliste sollen die Verordnung praxistauglicher machen – noch bevor sie Ende 2026 in Kraft tritt.
»Der politische Gegenwind gegen Diversity-Programme in den USA hat die Unternehmenslandschaft verunsichert. Doch die Abkehr von DEI (Diversity, Equity und Inclusion) löst das eigentliche Problem nicht: Fortschritte bei Vielfalt und Inklusion am Arbeitsplatz sind nach 35 Jahren bescheiden. Eine neue Generation von Ansätzen setzt auf Verhaltensdesign, Allyship und systemische Veränderung statt auf Quotenpolitik und Pflichttrainings.
»Der Verzicht auf gedruckte Medien gilt in Unternehmen oft pauschal als nachhaltig. Eine ganzheitliche Lebenszyklusbetrachtung zeigt jedoch, dass die Substitution physischer Holzfasern durch Datenströme Umweltbelastungen meist nur verschiebt. Hin zu einem unsichtbaren, erheblichen Ressourcen- und Energiebedarf.
»Das Jahrbuch „Solare Wärme 2026“ präsentiert aktuelle Technologien, Anwendungen und Markttrends. Es zeigt, wie moderne Solarthermieanlagen, Hybridkollektoren und große Freilandanlagen die Wärmewende unterstützen, Wärmepumpen entlasten und industrielle Prozesswärme nachhaltiger machen.
»Während die Welt immer lauter wird, bieten Irlands alte Wälder einen Rückzugsort für jene, die nach Präsenz, Achtsamkeit und Verbindung suchen. Ob durch folkloristische Waldwanderungen mit einer weisen Frau in achter Generation, einer Bean Feasa, durch meditative Waldbadesessions oder durch mythologische Touren durch keltische Regenwälder: Irlands grüne Seele offenbart sich denen, die innehalten und zuhören.
»Nach der jüngsten Verpackungserhebung hat das Umweltbundesamt dokumentiert, dass es bei deutschlandweiten Geschenkanlässen wie dem Mutter- oder Vatertag, Ostern und Weihnachten zu kurzfristigen Spitzen beim Papier- und Folienabfall kommt.
»Ab dem 12. August 2026 gilt die EU-Verpackungsverordnung (PPWR) in allen Mitgliedstaaten. Für Onlineshops und Versandhändler ändert sich damit einiges. Die Verordnung verlangt mehr Materialeffizienz und Raumeffizienz, höhere Recyclatquoten und mittelfristig eine Pflicht zur Versandoption für Mehrweg. Wer heute noch mit Folie polstert und überdimensionierten Kartons arbeitet, gerät unter Druck. Es lohnt sich also, die eigene Verpackung jetzt zu prüfen.
»Ende 2025 meldeten mehr als 85 Imker in Uruguay den Tod von 15.000 Bienenvölkern. Wissenschaftler haben chemische Vergiftung nachgewiesen – doch welche Mittel konkret schuld sind, bleibt ungeklärt. Der Fall zeigt ein globales Regulierungsproblem: Pestizidcocktails werden nicht auf ihre Kombinationswirkung geprüft.
»Seit 2020 hat das MOSE-Barrieresystem Venedig 154-mal vor Überflutungen bewahrt. Doch der steigende Meeresspiegel zwingt die Stadt, den Schutzwall immer öfter hochzufahren – mit verheerenden Folgen fürs Ökosystem. Plan B wird bereits gesucht.
»Das LNG-Canada-Terminal in Kitimat, British Columbia, hat 2025 rund 350 Millionen Kubikmeter Gas abgefackelt – mehr als je ein anderes LNG-Terminal weltweit. Ursache ist ein Defekt, der noch drei bis fünf Jahre dauern kann. Die Anlage gehört Shell, Petronas und drei weiteren Konzernen.
»Der UN-Finanzierungsbericht 2026 zeichnet ein düsteres Bild: Die Entwicklungshilfe brach 2025 um 23 Prozent ein – der größte Jahresrückgang in der Geschichte. Gleichzeitig explodieren Schuldenlast und Handelshemmnisse. 4 Billionen US-Dollar jährlich fehlen für die Ziele für nachhaltige Entwicklung.
»Die Zeitenwende dominiert die politische Agenda – Klimaschutz scheint in den Hintergrund zu rücken. Prof. Dr. Stefan Bayer plädiert für ein radikales Umdenken. Im Podcast „Sustainability to go" erklärt der Hamburger Verteidigungsökonom, warum das kein Wunschdenken ist. – Von Elmer Lenzen –
»Der Iran-Krieg hat Europa innerhalb weniger Wochen 24 Milliarden Euro an Mehrkosten für Öl- und Gasimporte beschert. Die EU-Kommission reagiert mit dem Paket „AccelerateEU“: 44 konkrete Maßnahmen sollen kurzfristig Verbraucher entlasten und langfristig die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen brechen. Im Zentrum steht ein beschleunigter Ausbau erneuerbarer Energien – und eine Steuerreform, die Strom gegenüber Gas bevorzugt.
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