Gemeinsame Recherchen der Frankfurter Rundschau und der Transparenzplattform FragDenStaat zeigen: Bundeswirtschaftsministerium und Bundeskanzleramt stimmten sich mit Vertretern fossiler Konzerne ab, um die EU-Lieferkettenrichtlinie (CSDDD) systematisch abzuschwächen. Die Umsatzschwelle für Drittstaatenunternehmen wurde von 450 Millionen Euro auf 1,5 Milliarden Euro angehoben, die zivilrechtliche Haftung gestrichen.
»Im Rahmen des Projekts H2MASS entwickeln Forschende des Helmholtz-Zentrums Hereon einen innovativen Wasserstoffspeicher für den Hafenbetrieb eines Passagierschiffes. Das bordeigene System soll eine emissionsfreie Energieversorgung ermöglichen. H2MASS leistet damit einen bedeutenden Beitrag zur Dekarbonisierung der Schifffahrt.
»Wie lassen sich die CO₂-Emissionen einzelner Produkte und Services verlässlich erfassen? Mit dem neuen Product Emissions Calculator will die Telekom mehr Transparenz über deren Klimafußabdruck schaffen. Robert Metzke, Leiter Unternehmensverantwortung der Deutschen Telekom, erklärt, wie das Tool funktioniert, wie belastbar die Ergebnisse sind und was daraus für die Emissionsreduzierung folgt.
»Die Europäische Zentralbank dehnt ihren Klimafaktor im Sicherheitenrahmen auf Unternehmenskredite aus. Was bisher nur für Unternehmensanleihen galt, betrifft künftig auch Bankkredite an nichtfinanzielle Unternehmen – und damit einen erheblich größeren Teil der bei der EZB hinterlegten Sicherheiten. Für Unternehmen jeder Größe bedeutet das: Wer keine belastbaren Nachhaltigkeitsdaten liefern kann, wird für Banken zum Risikofaktor.
»🎙️ Aktuelle Podcast-Folge
Mit Daniel Büchle (afb) und Alexander Freudenberg (Deutsche Telekom)
Folge anhörenKuratierte Studiengänge zu ESG-Reporting, Sustainable Finance, Lieferketten-Compliance und Klimamanagement — DACH und Europa. Stand 2026.
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Zukunft gemeinsam gestalten.
Gemeinsame Recherchen der Frankfurter Rundschau und der Transparenzplattform FragDenStaat zeigen: Bundeswirtschaftsministerium und Bundeskanzleramt stimmten sich mit Vertretern fossiler Konzerne ab, um die EU-Lieferkettenrichtlinie (CSDDD) systematisch abzuschwächen. Die Umsatzschwelle für Drittstaatenunternehmen wurde von 450 Millionen Euro auf 1,5 Milliarden Euro angehoben, die zivilrechtliche Haftung gestrichen.
»Wie lassen sich die CO₂-Emissionen einzelner Produkte und Services verlässlich erfassen? Mit dem neuen Product Emissions Calculator will die Telekom mehr Transparenz über deren Klimafußabdruck schaffen. Robert Metzke, Leiter Unternehmensverantwortung der Deutschen Telekom, erklärt, wie das Tool funktioniert, wie belastbar die Ergebnisse sind und was daraus für die Emissionsreduzierung folgt.
»Die Europäische Zentralbank dehnt ihren Klimafaktor im Sicherheitenrahmen auf Unternehmenskredite aus. Was bisher nur für Unternehmensanleihen galt, betrifft künftig auch Bankkredite an nichtfinanzielle Unternehmen – und damit einen erheblich größeren Teil der bei der EZB hinterlegten Sicherheiten. Für Unternehmen jeder Größe bedeutet das: Wer keine belastbaren Nachhaltigkeitsdaten liefern kann, wird für Banken zum Risikofaktor.
»Im Rahmen des Projekts H2MASS entwickeln Forschende des Helmholtz-Zentrums Hereon einen innovativen Wasserstoffspeicher für den Hafenbetrieb eines Passagierschiffes. Das bordeigene System soll eine emissionsfreie Energieversorgung ermöglichen. H2MASS leistet damit einen bedeutenden Beitrag zur Dekarbonisierung der Schifffahrt.
»Nachhaltigkeit ist im Tourismus längst ein zentrales Thema. Viele Betriebe und Destinationen arbeiten daran, nachhaltiger zu werden. Sobald darüber gesprochen wird, kommt jedoch das Aber. „Die Kunden wollen das nicht“, „Nachhaltige Angebote sind zu teuer“, „Was bringt mein Beitrag schon?“ oder „Ist das nicht bloß Greenwashing?“
»Auf der IAA Transportation in Hannover hat die Lkw-Branche vorige Woche über 150 Weltpremieren an Elektro-Lkw gefeiert. Der Alltag zeigt ein anderes Bild: MAN hat erst 1.300 E-Lkw seit Serienstart abgesetzt, während die EU ab 2030 eine CO₂-Reduktion von 45 Prozent verlangt. Parallel testet Lidl bereits einen fahrerlosen E-Lkw von Einride im Realbetrieb.
»Ratgeber für Hotels und Restaurants: Entdecken Sie nachhaltige Edelsteine, deren Einsatzgebiete und Kriterien für einen ethischen Einkauf im B2B-Bereich.
»Forstinvestments üben auf viele Anleger eine besondere Faszination aus. Das ist verständlich. Wald steht für etwas Reales, Greifbares, Langfristiges. Während Finanzprodukte zunehmend abstrakt und digital geprägt sind, steht ein wachsender Baumbestand für einen ungewöhnlich greifbaren und langfristigen Vermögenswert. Genau darin liegt die Attraktivität dieser Anlageklasse, aber auch ihr größtes Missverständnis.
»Wärme soll dahin, wo sie gebraucht wird. Bei einer Wärmepumpe klingt das banal, ist es aber nicht – denn zwischen Außeneinheit und Haus liegt ein Stück Rohr, das über Erfolg oder Misserfolg der ganzen Installation mitentscheidet.
»Zunehmend heiße, trockene und windige Bedingungen könnten die von Waldbränden betroffene Fläche in ganz Europa erheblich vergrößern. Das zeigt eine neue Studie unter der Leitung des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), mit Beiträgen der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung.
»Forschende von Uni Hohenheim und Uni Tübingen wollen Insektensterben auf Wiesen deutlich verringern. Dafür erproben sie zwei neue Techniken: Bügel- und Gebläsescheuchen.
»Unter der Leitung der Hochschule Coburg bringt die europaweite Forschungsinitiative BIOREFOREST Wissenschaft, forstwirtschaftliche Praxis und lokale Interessengruppen zusammen, um wissenschaftlich fundierte Lösungen für eine widerstandsfähigere und nachhaltigere Wiederaufforstung zu entwickeln.
»Die weltweiten Auslandsinvestitionen sind 2025 um 6 Prozent auf 1,6 Billionen US-Dollar gestiegen. Doch der Zuwachs konzentriert sich auf strategische Sektoren wie KI-Infrastruktur und Halbleiter, während klassische Industrieinvestitionen in Entwicklungsländern einbrechen. Der UNCTAD World Investment Report 2026 zeichnet das Bild einer Investitionswelt, die selektiver, konzentrierter und für die Ärmsten zunehmend verschlossen ist.
»Ein neues Forschungspapier des Wirtschaftsnobelpreisträgers Daron Acemoğlu sorgt für Diskussionen. Gemeinsam mit Arda Gitmez und Mehdi Shadmehr zeigt er modelltheoretisch, dass mehr Automatisierung Unternehmen einen Anreiz geben kann, Repression der Umverteilung vorzuziehen. Der Wirtschaftsethiker Thomas Beschorner griff die Studie auf LinkedIn auf – Anlass, Befund und Grenzen einzuordnen.
»Nach Hitze und Trockenheit rückt Wasser in Europa wieder in den Fokus: Im EU-Schnitt sind jährlich rund 30 Prozent der Fläche und ein Drittel der Bevölkerung zumindest zeitweise betroffen, wie zuletzt Kühlwasserprobleme an den Kernkraftwerken Paks und Cernavodă zeigten. Allein die USA benötigen laut Marktschätzungen bis 2046 mehr als 740 Milliarden US-Dollar für ihre Trinkwasser- und Abwasserinfrastruktur.
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