Das Institut Bauen und Umwelt e.V. betreibt ein Deklarationsprogramm für Bauprodukte. Unter dem Dach des IBU bekennen sich über 350 Unternehmen und Verbände zur Nachhaltigkeit und sorgen mit ihren Umwelt-Produktdeklarationen (EPDs) dafür, dass der ökologische Aspekt in die Nachhaltigkeitsbewertung von Gebäuden einfließen kann. Das IBU ist international einer der führenden Programmbetreiber für Umwelt-Produktdeklarationen (Environmental Product Declaration, kurz: EPD) im Bauwesen nach der europäischen Norm EN 15804. Das IBU-EPD-Programm steht für umfassende Ökobilanzen und Umweltwirkungen von Bauprodukten und eine unabhängige Überprüfung durch Dritte.
Institut Bauen und Umwelt e.V.
Baustoffbranche
Berlin
1980
über 350 Unternehmen und Verbände aus der Baustoff- und Bauproduktindustrie
Quelle: Institut Bauen und Umwelt e.V.
An der zweitägigen Veranstaltung im Rahmen des 10. Deutschen Nachhaltigkeitstages haben sich am 7. und 8. Dezember 2017 in Düsseldorf zahlreiche Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Forschung beteiligt. Zum dritten Mal in Folge ist das Institut Bauen und Umwelt e. V. (IBU) als institutioneller Partner des Deutschen Nachhaltigkeitspreises (DNP) angetreten, um den Sonderpreis „Ressourceneffizienz“ zu verleihen.
Der Begriff Nachhaltigkeit ist in aller Munde. Oftmals wird er jedoch nicht trennscharf und bisweilen inflationär verwendet. Wer mit Nachhaltigkeit wirbt, sollte dies belegen können. Genau das macht die Baustoffindustrie mit ihren Umwelt-Produktdeklarationen (EPD – Environmental Product-Declarations), die ein wichtiges Instrument für die Nachhaltigkeitszertifizierung von Gebäuden sind. Das Institut Bauen und Umwelt e. V. (IBU), ein Zusammenschluss von Baustoffherstellern, hat jetzt einen neuen Erklärfilm veröffentlicht, der den Weg zur Gebäudezertifizierung mit EPDs zeigt.
Geht es um nachhaltiges Bauen, bieten Umwelt-Produktdeklarationen (Environmental Product Declarations – kurz: EPDs) dafür eine wichtige Datenbasis. Europas größter EPD-Programmbetreiber, das Institut Bauen und Umwelt e.V. (IBU), bietet deshalb ab sofort EPDs in digitaler Form. Der Vorteil: Die vom IBU veröffentlichten EPDs stehen einem großen internationalen Anwenderpublikum zur aktiven Nutzung im Rahmen der Gebäudeökobilanzierung zur Verfügung.
Vielfältige Themen und Informationen zu nationalen und insbesondere auch internationalen Entwicklungen im nachhaltigen Bauen haben die Teilnehmer der diesjährigen Mitgliederversammlung im Rahmenprogramm am Vormittag geboten bekommen.
Bis zum 31. Mai 2017 können sich deutsche Unternehmen und Forschungseinrichtungen mit herausragenden Innovationen im Bereich Klima- und Umweltschutz um den bereits zum sechsten Mal ausgeschriebenen Preis IKU 2017 bewerben.
Die Dachziegel: wirklich umweltverträglich? Die Hausfassade: Energie-effizient? Bauherren müssen vor Grundsteinlegung Tausende Fragen klären. Richtig kompliziert wird es, wenn sie auch noch nachhaltig bauen wollen. Hilfestellung finden sie auf einer Online-Plattform, die ihnen mit klaren Daten zur Nachhaltigkeit von Produkten und Dienstleistungen beim Bauen zur Seite springt. Künftig soll das überall in Europa funktionieren.
Das Institut für Bauen und Umwelt (IBU) hat sich zum Ziel gesetzt, die Transparenz von Bauprodukten zu steigern. Dazu veröffentlicht es sogenannte Umwelt-Produktdeklarationen (EPDs), die die umweltbezogenen Basisinformationen von Baumaterialien liefern. Auch die IBU-Mitglieder BASF, Rheinzink und Sika Deutschland gehören zu den Deklarationsinhabern und arbeiten daran, die Umweltperformance ihrer Bauprodukte stetig zu verbessern. UmweltDialog stellt ihr Engagement exemplarisch für die Arbeit des IBUs vor.
Auf der BAU 2017 in München hat das IBU in Person von Geschäftsführer Dr. Burkhart Lehmann und IBU-Präsident Prof. Dr. Horst Bossenmayer zwei neue gegenseitige Anerkennungen mit dem italienischen EPD-Programm EPD Italy / ICMQ und BRE aus Großbritannien unterzeichnet.
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