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Vom Diesel zur E-Mobility?

07.04.2017

Vom Diesel zur E-Mobility?

Dieselfahrzeuge und deren Hersteller haben es derzeit nicht leicht. Nach einigen Abgasskandalen, vor allem bei VW, überschlagen sich die Meldungen in den Medien. Während die einen von einer gezielten Hetzjagd auf den Dieselmotor sprechen, sehen die anderen darin den Beweis, dass Dieselaggregate und grundsätzlich Verbrennungsmotoren den Zenit schon längst überschritten haben. Diese öffentlich geführte Diskussion sollte im Bereich der E-Mobility einen regelrechten Verkaufs-Boom auslösen. Tut sie aber nicht. Wir haben nachgeprüft, warum er (bislang) ausblieb.

E-Autos und ihre "Kinderkrankheiten"

E-Autos haben einige Probleme, mit denen sie seit Beginn ihrer ersten Entwicklung kämpfen. Sie sind leise, haben eine begrenzte Reichweite und im Gegensatz zu anderen Fahrzeugen noch sehr teuer. Der allgemeine Autofahrer wünscht sich scheinbar noch die Asphalt-Romantik der 80er-Jahre herbei, denn das E-Auto entspricht mit seinem leisen Surren ganz und gar nicht seinen Vorstellungen – zwar etwas überspitzt formuliert, aber trotzdem mit einem Funken Wahrheit behaftet.

Die Reichweite ist natürlich auch entscheidend: Gäbe es in Deutschland ein zu der Anzahl der Tankstellen gleichwertiges Netz aus Ladestationen, wäre die Akzeptanz vielleicht größer. Wenn man vor jeder Fahrt allerdings überlegen und planen muss, wohin die Reise führen darf, damit der Rückweg inklusive kleiner Reserve problemlos gefahren werden kann, macht das Reisen mit dem E-Auto derzeit noch wenig Spaß.

Natürlich möchte man zunächst die Ballungszentren mit den elektrischen Fahrzeugen ausgestattet sehen. Hier kommt dann wieder der Anschaffungspreis ins Spiel, denn das doppelte Bezahlen und den Wagen dann nur als City-Hopper einsetzen, kommt für viele aufgrund des vorhandenen Budgets schon gar nicht infrage. Da nützt es auch nichts, wenn die Elektrofahrzeuge emissionslos fahren.

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Wie könnte man die Verbreitung von elektrischen Autos vorantreiben?

Natürlich müssen all die oben genannten Punkte beseitigt, bzw. verbessert werden. Die Kunden möchten ein gleichbleibendes Fahrgefühl, auch wenn sie vom Verbrenner zum leisen Elektro-Mobil gewechselt sind. Die Kosten sind derzeit einfach noch zu hoch. Wer ein E-Auto fährt, darf wahrscheinlich an anderer Stelle sparen. Viele Besitzer sparen mit günstiger Autoversicherung ein paar Euro im Monat. Kommt es dann zu einer ersten Reparatur, stehen weitere Kosten an.

Insgesamt sollte das E-Auto mehr gefördert, beworben und natürlich vom Staat subventioniert werden. Der Punkt, an dem es kein Benzin mehr gibt, wird früher oder später kommen und dann sollte die Welt bereits elektrisch fahren und die Mobilität mit erneuerbaren Energiequellen realisieren. Erst wenn das E-Auto günstiger wird und über eine größere Reichweite verfügt, wird es auch zu einer größeren Akzeptanz in der Bevölkerung kommen.

 
Quelle: UD/cp

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