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28.02.2014

Akteure der Nachhaltigkeit

Hier finden Sie eine Übersicht über wichtige Akteure der Nachhaltigkeit. Bitte nutzen Sie zur Auswahl auch die Reiter, um weitere Akteure aus Politik, Verbänden und Wirtschaft anzuzeigen.

Nichtregierungs-Organisationen
Politik + Verbände

ARBEITSNORMEN

Bureau Européen des Unions de Consommateurs

BEUC

Das Bureau Européen des Unions de Consommateurs - BEUC (Europäischer Verbraucherverband) ist ein Zusammenschluss der wichtigsten europäischen Verbraucherorganisationen. In Deutschland sind der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) sowie die Stiftung Warentest (als assoziiertes Mitglied) vertreten.

Für Österreich sind der Verein für Konsumenteninformation (VKI) sowie die Kammer für Arbeiter und Angestellte (AK) (als assoziiertes Mitglied) vertreten.

Für die Schweiz ist die Fédération romande des consommateurs (FRC) assoziierendes Mitglied.

4C Association

4C Logo

Die 4C Association entstand 2006 aus der Initiative "Common Code for the Coffee Community". 4C ist eine gemeinnützige Organisation zur Durchsetzung von Mindeststandards bei Arbeitsbedingungen und Umweltschutz im Kaffeesektor. Die Mitglieder – Kaffeeproduzenten, Vertreter aus Kaffeehandel und -industrie sowie Organisationen der Zivilgesellschaft – verpflichten sich einen Verhaltenskodex in die Produktionsprozesse einzubauen. 2010 wurden 10 Prozent des weltweiten Kaffeevolumens von 4C-Kaffeeproduzenten geliefert.

 

Ethical Trading Initiative

ETI Logo

Die Ethical Trading Initiative (ETI) ist ein Zusammenschluss von Unternehmen, NGOs und Gewerkschaften zur Durchsetzung von Mindeststandards innerhalb der Zulieferketten des Handels. Hauptaugenmerk legt die Initiative dabei auf die Branchen Kleidung und Lebensmittel, ist allerdings auch in vielen weiteren Sektoren aktiv.

Die Mitglieder sollen dabei unterstützt werden, ihre Zulieferkette nachhaltig zu gestalten, wobei das Wissen von NGOs und Gewerkschaften ein wichtiger Baustein ist. Für alle Mitglieder gilt die Verpflichtung auf den "ETI Base Code".

Runder Tisch Verhaltenskodizes

COC Logo

Der Runde Tisch Verhaltenskodizes wurde 2001 gegründet. Ziel des deutschlandweiten Multi-Stakeholder-Forums ist es, über den Informationsaustausch und Dialog sowie durch die Erfahrungen bei gemeinsamen Pilotprojekten die Umsetzung von Arbeits- und Sozialstandards in Schwellen- und Entwicklungsländern zu fördern.

Das Forum versteht sich als Informations- und Dialogplattform zu Sozialstandards und CSR. Es bietet einen geschützten Raum, in dem offen und kontrovers zu aktuellen Themen in der internationalen Sozialstandards-Debatte diskutiert werden kann und testet in gemeinsamen Projekten Lösungen für die Umsetzung von Sozialstandards in der Lieferkette.

© COC-Runder Tisch Verhaltenskodex

 

Business Social Compliance Initiative (BSCI)

Logo BSCI

Das Ziel der Initiative ist der Verbesserung der Arbeitsbedingungen in den teilnehmenden Unternehmen auf allen Ebenen der weltweiten Lieferkette. Dabei verpflichten sich die Unternehmen, die elf Prinzipien der BSCI einzuhalten. Zu diesen gehören: Kinderarbeit verhindern, Arbeit fair entlohnen, die Umwelt schonen und keine prekären Beschäftigungsverhältnisse sowie Geschlechterdiskriminierung zuzulassen. Die Einhaltung der Prinzipien wird regelmäßig durch Prüfung vor Ort sichergestellt. Die BSCI richtet sich an Einzelhandels-, Marken- und Importunternehmen. Gegründet wurde die Initiative 2003 von der Foreign Trade Association (FTA), dem führenden Wirtschaftsverband des europäischen und internationalen Handels.

Aid by Trade Foundation

Logo Cotton made in Africa

Hilfe zur Selbsthilfe: Mit der Initiative „Cotton made in Africa“ möchte die Stiftung das Leben von Baumwollbauern in Subsahara-Afrika verbessern. Schwankende Weltmarktpreise, schlechte Infrastruktur und niedrige Produktivität sind Bedrohungen für die rund 20 Millionen Menschen, die von der Baumwolle leben. Die Initiative bietet landwirtschaftliche Schulungen an und unterstützt Partnerunternehmen, etwa aus der Textilwirtschaft, beim Erreichen ihrer Nachhaltigkeitsziele.

 

Südwind – Institut für Ökonomie und Ökumene

Südwind Logo

Südwind tritt seit der Gründung im Jahr 1991 für wirtschaftliche, soziale und ökologische Gerechtigkeit weltweit ein. Wir sind davon überzeugt, dass dort, wo Menschen unter den Auswirkungen des globalen Wirtschaftssystems leiden, ein direkter Zusammenhang zwischen dem Reichtum einiger weniger und der Armut vieler Menschen besteht. Hierfür sind ungerechte wirtschaftliche und politische Strukturen verantwortlich und wir wollen dazu beitragen, das zu ändern. Wir forschen und handeln für gerechte Wirtschaftsbeziehungen, decken ungerechte Strukturen auf, bieten Handlungsalternativen und wollen so zu einem Wandel beitragen. Dabei verbinden wir Forschung mit entwicklungspolitischer Öffentlichkeitsarbeit in Deutschland. So tragen wir Themen und Forderungen im Namen unserer Mitglieder in Netzwerke, Gesellschaft und Politik.


© Südwind

TransFair

Logo TransFair

Der Verein ist vor allem für sein Fairtrade-Siegel bekannt. Mit diesem zeichnet der Verein Produkte aus, die den ökonomischen und ökologischen Standards von TransFair entsprechen. Das Siegel steht für einen Mindestpreis für die Produzenten, einer Prämie, die nachhaltige Projekte fördert, die Einhaltung von Umweltstandards sowie Vermeidung von Diskriminierung und Kinderarbeit. Dafür arbeitet der Verein mit Partnern aus der Wirtschaft zusammen, die die erzeugten Produkte abnehmen und so der steigenden Nachfrage der Konsumenten nach fair gehandelten Produkten Rechnung tragen.

 

UMWELTSCHUTZ

WWF Deutschland

WWF Logo

Der WWF will die Umwelt entlasten und er braucht finanzielle Mittel für den Naturschutz. Um diese Ziele zu erreichen, können Unternehmen wichtige Partner sein. Es gibt unterschiedliche Formen der Zusammenarbeit. Sie reichen von Firmenspenden und Sponsoring-Maßnahmen über Lizenzkooperationen bis hin zu strategischen Kooperationen. Unser Ziel ist es, Gelder von Unternehmen in den Naturschutz umzuleiten. Aus diesem Grund arbeitet der WWF mit kleinen, mittleren und großen Unternehmen zusammen, die die Ziele des WWF unterstützen. Jede Kooperation ist individuell. Zu den Grundsätzen gehört es, konstruktiv und lösungsorientiert zu agieren, aber auch ein kritischer Sparringpartner zu sein.

© WWF Deutschland

Germanwatch

Germanwatch Logo

Germanwatch engagiert sich für globale Gerechtigkeit und den Erhalt der Lebensgrundlagen. Die Organisation sieht hin, analysiert und mischt sich ein. Dabei konzentrieren sich Germanwatch auf die Politik und Wirtschaft des Nordens mit ihren weltweiten Auswirkungen. Die Lage der besonders benachteiligten Menschen im Süden bildet den Ausgangspunkt der Arbeit. Gemeinsam mit Mitgliedern und Förderern und mit anderen Akteuren der Zivilgesellschaft will die Organisation eine starke Lobby für eine nachhaltige Entwicklung sein.

Germanwatch ist eine unabhängige Entwicklungs- und Umweltorganisation, die sich für eine zukunftsfähige globale Entwicklung einsetzt. Zukunftsfähig heißt dabei sozial gerecht, ökologisch verträglich und ökonomisch tragfähig.

© Germanwatch

 

Rainforest Alliance

Rainforest Alliance

Die Rainforest Alliance engagiert sich für den Erhalt der Artenvielfalt und die nachhaltige Sicherung der Lebensgrundlagen durch ökologische Landnutzung, sozial verantwortungsvolles unternehmerisches Handeln und ein werteorientiertes Verbraucherverhalten.

Der Ansatz der Organisation basiert auf der Überzeugung, das der beste Weg Wälder zu erhalten der ist, sicherzustellen, dass der Erhalt sowohl für die Unternehmen wie für die Gemeinden Nutzen bringt. Das heißt: Bauern, Forstwirten und Tourismusunternehmern dabei zu helfen, den größeren wirtschaftlichen Nutzen daraus zu ziehen, Ökosysteme innerhalb ihres Einflussgebietes zu erhalten und ihren Mitarbeitern gute Ausbildung und sichere Arbeitsbedingungen zu bieten und sie mit sanitären Einrichtungen, medizinischer Versorgung und angemessenen Unterkünften zu versorgen. Wenn Unternehmen dann bestimmte Umwelt- und Sozialkriterien erfüllen, bringt die Organisation sie in Kontakt mit dem Weltmarkt und der dortigen beständig steigenden Nachfrage nach nachhaltig erzeugten Waren und Dienstleistungen.

© Rainforest Alliance

Forest Stewardship Council

Forest Stewardship Council  Logo

Das Forest Stewardship Council (FSC) ist eine internationale Non-Profit-Organisation zum Erhalt der weltweiten Waldbestände. Als erste Organisation entwickelte FSC ein System zur Sichtung und Bewertung von nachhaltigem Holzanbau. Getragen wird das Forest Stewardship Council von einer breiten Basis an NGOs, Forschungseinrichtungen und Vertretern des Forst- oder Holzsektors. Durch die Schaffung weltweit einheitlicher Standards und die Platzierung des FCS-Siegels ist es der Organisation in den letzten Jahren gelungen, das Thema „nachhaltige Forstwirtschaft“ im Fokus der Öffentlichkeit zu halten. 

Betriebe können sich Produkte aus Holz mit dem FSC-Siegel zertifizieren lassen. Die weltweit gültigen Standards für eine Zertifizierung decken zehn Prinzipien ab. Diese reichen von rechtlichen Grundlagen der Bewirtschaftung, über die Einhaltung des Effizienzgedankens bis hin zur Wahrung der Rechte indigener Völker.

 

Greenpeace

Logo Greenpeace

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace ist für ihre öffentlichkeitswirksamen Aktionen bekannt. Mit diesen zeigt Greenpeace Missstände und Probleme beim Umweltschutz auf und stößt gesellschaftliche Diskussionen an, die einen Bewusstseinswandel herbeiführen sollen. Die Organisation finanziert sich komplett aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden der rund drei Millionen Mitglieder. Um unabhängig zu bleiben, lässt sich Greenpeace nicht sponsern und nimmt kein Geld von Regierungen oder von politischen Organisationen wie UNO oder EU an. Greenpeace wurde 1971 gegründet; in Deutschland öffnete das erste Greenpeace-Büro 1980 in Hamburg.

International Fund for Animal Welfare (IFAW)

Logo IFAW

Die Jagd auf Robbenbabys war 1969 das Gründungsmomentum der IFAW. Seitdem informiert die Organisation die Öffentlichkeit über Mängel in der Behandlung von Tieren. Um die gerechte Behandlung von Tieren zu fördern und zu sichern, organisiert der IFAW eine breite Öffentlichkeit gegen Grausamkeit an Tieren in 40 Ländern. Die Stiftung unterstützt einzelne Tiere, Populationen, aber auch ganze Lebensräume für Mensch und Tier. Zu den Tätigkeiten gehören zum Beispiel Rettungseinsätze nach Umwelt- und Naturkatastrophen oder Kampagnen gegen die kommerzielle Jagd auf Wale und Robben.

 

Bund für Umwelt- und Naturschutz (BUND)

Logo BUND

1975 wurde der Bund für Umwelt- und Naturschutz gegründet, heute ist einer der größten Umweltverbände in Deutschland. Der Verband sieht sich als eine wichtige gesellschaftliche Kraft für eine nachhaltige und zukunftsfähige Entwicklung in Deutschland. Zu den konkreten Zielen gehören etwa der Ausbau des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV), eine Energiewende hin zu einem alternativen Energiemix, ein schonender Tourismus sowie eine nachhaltige Land- und Forstwirtschaft. Der BUND ist Mitglied bei Friends of the Earth, einem internationalen Zusammenschluss von Umweltorganisationen.

Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU)

Logo NABU

1899 wurde der NABU – damals als Bund für Vogelschutz – gegründet. Heute setzt sich der Verein für viele Aspekte des Umwelt- und Naturschutzes ein: den Erwerb von Flächen zur Umwandlung bzw. Beibehaltung als Naturschutzgebiet, als politischer Akteur, der umweltpolitische Lobbyarbeit leistet, als Bildungseinrichtung, die in ihren NABU-Infozentren Wissen vermitteln, bis hin zu der lokalen Vereinsarbeit. Der NABU ist Mitglied der internationalen Vogelschutz-Organisation BirdLife International.

 

Forum Umwelt und Entwicklung

Logo Forum Umwelt und Entwicklung

Ein halbes Jahr nach dem historischen "Erdgipfel" von Rio, am 16. Dezember 1992, gründeten 35 Verbände das Forum Umwelt & Entwicklung deutscher Nichtregierungsorganisationen.

© Forum Umwelt und Entwicklung

Bundesstiftung Umwelt (DBU)

Logo DBU

Die DBU fördert innovative Projekte zum Umweltschutz. Nachhaltigkeitsgesichtspunkte werden ebenfalls berücksichtigt. Im Vordergrund steht allerdings oftmals die ökologische und weniger die ökonomische und soziale Dimension der Nachhaltigkeit. Bei der Förderung spielt der Beitrag von Technik zum Umweltschutz häufig eine wichtige Rolle.

© Deutsche Bundesstiftung Umwelt

 

KORRUPTIONSBEKÄMPFUNG

Business Anti-Corruption Portal

BACP Logo

Der Zweck des Unternehmensportals zur Korruptionsbekämpfung ist es, vor allem "Klein und Mittelständischen Unternehmen" (KMU) ein vielseitiges und praxisorientiertes Instrument zur Unterstützung an die Hand zu geben, um Korruption zu verhindern und zu bekämpfen und so ihr unternehmerisches Umfeld zu verbessern. Überdies setzen Unternehmen durch ihre aktive Arbeit gegen Korruption entsprechend das 10. Prinzip des UN Global Compact um.

Die meisten KMU verfügen über weniger Ressourcen als größere Unternehmen und sollen deshalb durch die Werkzeuge auf dem Portal gezielt in ihrem Engagement gegen Korruption unterstützt werden. Viele Instrumente gegen Korruption wurden bislang im Hinblick auf die Bekämpfung von Korruption in OECD-Ländern entworfen und sind meist nur auf größere Unternehmen zugeschnitten. Das Portal verbindet die Erfahrungen aus diesem Feld mit neuen Instrumenten für KMU.

© Business Anti-Corruption Portal

Transparency International Deutschland

TI D Logo

Transparency International Deutschland e.V. (kurz: "Transparency Deutschland") arbeitet gemeinnützig und ist politisch unabhängig. Transparency Deutschlands Grundprinzipien sind Integrität, Verantwortlichkeit, Transparenz und Partizipation der Zivilgesellschaft.

Transparency Deutschland definiert Korruption als Missbrauch von anvertrauter Macht zum privaten Nutzen oder Vorteil. Eine effektive und nachhaltige Bekämpfung und Eindämmung der Korruption ist nur möglich, wenn Staat, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zusammenarbeiten und Koalitionen bilden. Ziel ist es, das öffentliche Bewusstsein über die schädlichen Folgen der Korruption zu schärfen und nationale und internationale Integritätssysteme zu stärken.

© Transparency International Deutschland

 

Extractive Industries Transparency Initiative

EITI Logo

Die Extractive Industries Transparency Initiative (EITI) (deutsch Initiative für Transparenz in der Rohstoffwirtschaft) wurde zur Bekämpfung von Korruption in Entwicklungsländern gegründet. Durch die Kontrolle von Zahlungsströmen zwischen Unternehmen aus den Industrieländern und Akteueren in Entwicklungs- und Schwellenländern soll der Missbrauch von Geldern vermieden und die so genannte Good Governance gestärkt werden.

Die Mitgliedsstaaten sind verpflichte, alle Zahlungsströme offenzulegen. Die EITI wiederum veröffentlicht ihrerseits eine Liste mit - nach ihren Kriterien - "unbedenklichen" Partnerstaaten.

 

MENSCHENRECHTE

Amnesty International

Amnesty International Logo

Amnesty ist Teil einer weltweiten Bewegung, die sich für den Schutz der Menschenrechte einsetzt - und zwar ganz konkret für tausende Menschen in Gefahr. Amnesty Deutschland ist Teil des großen Netzwerk nationaler Organisationen, die zusammen das Amnesty International Bilden. Auf der ganzen Welt setzen sich Hauptamtliche Mitarbeiter und ehrenamtliche Helfer für den Schutz der Menschenrechte ein. Gegründet wurde die Organisation 1961 von dem englischen Anwalt Peter Benenson.

Global Business Initiative on Human Rights

Global Business Initiative on Human Rights Logo

Die Global Business Initiative on Human Rights (GBI) hat es sich zum Ziel gesetzt, Menschenrechte im Arbeitskontext sicherzustellen. Die Ausrichtung der Initiative ist dabei bewusst global und ökonomisch. Die Vision ist ein weltweites und alle Branchen umfassendes Netzwerkes. Die Initiative ist die Nachfolgeorganisation der Business Leaders Initiative on Human Rights (BLIHR).  Mittlerweile verfügt GBI über Vertretungen in allen wichtigen Märkten und entwickelt so Werkzeuge zur Durchsetzung der Menschenrechte in allen Wirtschaftsbereichen.

 

Danish Institute for Human Rights

Danish Institute for Human Rights Logo

Das Danish Institute for Human Rights ist eine unabhängige und staatlich finanzierte Organisation zur Durchsetzung von Menschenrechten in Dänemark und darüber hinaus. In Dänemark berät das Institut Regierungsstellen zu Menschenrechtsfragen und ist in den Gesetzgebungsprozess eingebunden. Hauptaugenmerk liegt dabei auf dem Gleichheitsgrundsatz. International beteiligt sich das Institut im Auftrag an Prozessen zur Stärkung der Rechte von Minderheiten und der Durchsetzung von Menschenrechten im wirtschaftlichen Kontext.

Deutsches Institut für Menschenrechte

Deutsche Institut für Menschenrechte Logo

Das Deutsche Institut für Menschenrechte ist als unabhängige nationale Menschenrechtsinstitution eine Einrichtung der Zivilgesellschaft und wurde im Jahr 2001 als unabhängiger Verein gegründet. Die Zielsetzung des Instituts besteht in der Förderung und im Schutz der Menschenrechte durch Information und Dokumentation, Beratung von Politik und Gesellschaft, anwendungsbezogene Forschung, Menschenrechtsbildung, Dialog und Zusammenarbeit im nationalen und internationalen Rahmen.

 

Bischöfliches Hilfswerk MISEREOR e.V

Logo Misereor

MISEREOR, das Hilfswerk der katholischen Kirche, hilft den Ärmsten der Armen. Gemeinsam mit einheimischen Partnern unterstützen wir Menschen jedes Glaubens, jeder Kultur, jeder Hautfarbe. Jeder Mensch lebt in Würde und kann seine Talente frei und nach Kräften entfalten: Dieses Gebot gilt auch und gerade dann, wenn dieser Mensch in den Elendsgebieten Lateinamerikas, Asiens oder Afrikas geboren wurde und seine Lebenswirklichkeit dieses Ziel weit verfehlt.

Mit Misereor nehmen Menschen in Deutschland die Herausforderung dieses Gebotes an und verwirklichen dieses Ziel – Mensch für Mensch – gerade dort, wo Armut und Unterdrückung alle Hoffnung verblassen lassen.

© Bischöfliches Hilfswerk MISEREOR e.V

Business Human Rights Ressource Center

Logo Business & Human Rights Resource Centre

Das Business Human Rights Ressource Center beobachtet seit 2002 die Einhaltung von Menschenrechten in Unternehmen weltweit und veröffentlicht jede Woche Berichte zur Menschenrechtssituation in derzeit über 5.600 Unternehmen in 180 Ländern. Als zentrale Informationsstelle werden die Berichte der unabhängigen NGO von der UN, Unternehmern, Aktivisten, Regierungsstellen und Anwälten genutzt. So werden Menschenrechte und Initiativen vor Ort unterstützt und Unternehmen zur transparenten Kommunikation angehalten – und nutzen die Plattform, um Fortschritte sowie die Situation im Unternehmen darzustellen.

 

VERBRAUCHERSCHUTZ

ISEAL Alliance

Logo ISEAL Alliance

Die 2002 gegründete ISEAL Alliance ist der Dachverband von Zertifizierungsverbänden für nachhaltige Produkte und Lebensmittel mit Sitz in London. So zählen etwa der Marine Stewardship Council (MSC), die Rainforest Alliance sowie Fairtrade International (FLO) zu den Mitgliedern. Die Alliance möchte den Einfluss und die Wirkung von nachhaltigen Standards erhöhen. Dafür legt sie die Kriterien für glaubwürdige Standards fest.

Foodwatch

Logo foodwatch

Foodwatch e.V. berät und informiert Verbraucher über die Herstellung und Vermarktung von Lebensmitteln. Der 2002 gegründete Verein finanziert sich aus Spenden und Förderbeiträgen. Nicht transparente Lieferketten, unsaubere Produktionsbedingungen, irreführende Produktkennzeichnung – Foodwatch unterstützt Verbraucher beim bewussten Lebensmittelkonsum. Durch Kampagnen, Gesetzesvorschläge sowie Recherche, Analysen und Aufzeigen von schlechten Beispielen aus der Wirtschaft will Foodwatch Verbraucherrechte gegenüber Unternehmen stärken. Im Dienst der Allgemeinheit zieht der Verein vor Gericht – etwa 2013 gegen Unilever.

 

Die Verbraucher Initiative e.V.

Logo Die Verbraucherinitiative e.V.

Die 1985 gegründete Verbraucherschutz-Initiative stellt die Entscheidungsmacht der Verbraucher ins Zentrum ihrer Arbeit. Dazu veröffentlicht der Dachverband der kritischen Verbraucher umfangreiche Informationen, etwa zum klimafreundlichen Einkauf. Damit Verbraucher über Produkte und ihre Herstellung Bescheid wissen, entwickelte die Verbraucher Initiative zusammen mit dem Öko-Institut Kriterien zur Umwelt- und Sozialverantwortung im Einzelhandel. Für gelungene Transparenz werden die Unternehmen ausgezeichnet und die Konsumenten können sich für besonders nachhaltige Produkte entscheiden.

Verbraucherzentrale

Logo Verbraucherzentrale

Die Verbraucherzentrale mit ihren 200 Beratungsstellen macht sich für die Rechte von Verbrauchern stark und berät diese zu Fragen des privaten Konsums. Ziele sind etwa eindeutige Verbraucherinformationen, eine echte Wahlfreiheit sowie transparente Märkte und die Förderung von nachhaltigem Konsum. Dazu verfolgt die Verbraucherzentrale Rechtsverstöße durch Abmahnungen und Klagen, sie veröffentlicht Standpunkte und informiert Medien sowie Öffentlichkeit und macht mit Aktionen auf Missstände aufmerksam. Im Jahr 2000 schlossen sich die Verbraucherzentralen in Deutschland im Dachverband der Verbraucherzentralen zusammen (VZBV).

 

CEE Bankwatch Network

Logo CEE Bankwatch Network

Bankwatch möchte Investitionen von Banken und Finanzinstitutionen in nicht nachhaltige Projekte stoppen und zeigt dafür nachhaltige Alternativen aus der Praxis auf. Das Netzwerk bewertet wirtschaftliches Wachstum nicht primär nach dem finanziellen Gewinn, sondern nach den Vorteilen für Gesellschaft und Umwelt. Bankwatch wurde 1995 gegründet und ist eine der wichtigsten NGO-Netzwerke des Umweltbereichs in Mittel- und Osteuropa. Öffentliche Gelder, fordert Bankwatch, sollten einer klimafreundlichen Entwicklung zu Gute kommen.

Stiftung Warentest

Logo Stiftung Warentest

Die Stiftung Warentest testet Waren- und Dienstleistungen, um Verbraucher über diese Produkte zu informieren. Warentest wurde 1964 auf Beschluss des Bundestages gegründet und ist heute die bekannteste Verbraucherorganisation in Deutschland. Waren werden anonym im Handel gekauft, mit wissenschaftlichen Methoden getestet, bewertet und die Ergebnisse regelmäßig veröffentlicht. Diese Ergebnisse entfalten eine breite öffentliche Wirkung, die in einem Rechtsstreit mit den Herstellern des getesteten Produkts führen können.

 

Bundesamt für Naturschutz (BfN)

Logo Bundesamt für Naturschutz

Das Bundesamt für Naturschutz ist eine Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU).
Wir beraten das BMU in allen Fragen des nationalen und internationalen Naturschutzes und der Landschaftspflege, fördern Naturschutzprojekte, betreuen Forschungsvorhaben und sind Genehmigungsbehörde für die Ein- und Ausfuhr geschützter Tier- und Pflanzenarten.

© BfN

Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR)

Logo BfR

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) ist die wissenschaftliche Einrichtung der Bundesrepublik Deutschland, die auf der Grundlage international anerkannter wissenschaftlicher Bewertungskriterien Gutachten und Stellungnahmen zu Fragen der Lebensmittelsicherheit und des gesundheitlichen Verbraucherschutzes erarbeitet.

Das BfR formuliert, basierend auf der Analyse der Risiken, Handlungsoptionen zur Risikominderung. Das Institut nimmt hiermit eine wichtige Aufgabe bei der Verbesserung des Verbraucherschutzes und der Lebensmittelsicherheit wahr.

Die Bewertungen sollen für Öffentlichkeit, Wissenschaft und andere beteiligte oder interessierte Kreise transparent dargestellt und nachvollziehbar sein.

© BfR

 

MULTINATIONALE ORGANISATIONEN

UN Global Compact

UNGC Logo

Der United Nations Global Compact (UNGC) ist eine Wirtschaftsinitiative der Vereinten Nationen. Durch den Beitritt verpflichten sich Unternehmen, ihre Geschäftsstrategie an zehn Prinzipien aus den Bereichen Menschenrechte, Arbeitsnormen, Umweltschutz und Korruptionsbekämpfungen auszurichten. 

Der Global Compact versteht sich als aktionsorientierte Lern- und Dialogplattform. Es werden "good practices" zur Umsetzung der Zehn Prinzipien bekannt gemacht und gefördert. Der Global Compact stützt sich dabei überwiegend auf das freiwillige Engagement der Teilnehmer – mit einem Minimum an Extra-Formalitäten und Bürokratie. Er versteht sich nicht als Regulierungsinstrument.

UN Development Programme

UNDP Logo

Das United Nations Development Programme (UNDP) ist ein Exekutivausschuss innerhalb der Struktur der Vereinten Nationen. Hauptaufgabe ist es Regierungen von Entwicklungs- und Schwellenländern dabei zu unterstützen, wichtige Schritte auf dem Weg zur "Wohlstandsgesellschaft" zu meistern. Aus diesem Grund ist das UNDP auch mit der Durchsetzung der Millennium Development Goals (MDGs) betraut.

In den letzten Jahren hat sich der Fokus der Organisation zunehmend in Richtung der Least Developed Countries (LDCs) verschoben. Unter diesem Begriff sind 48 Staaten zusammengefasst, die von der UN al besonders Hilfsbedürftig angesehen werden. Das United Nations Development Programm sich daher auch zunehmend auf die Bekämpfung von Armut, Malaria und Aids sowie auf die Förderung der Menschenrechte und die Krisenprävention.

 

United Nations Environment Programme

UNEP Logo

Das United Nations Environment Programme (UNEP) wurde bereit 1972 ins Leben gerufen. Seine Aufgabe ist es, den weltweiten Schutz der Biodiversität zu unterstützen sowie Umweltzerstörungen durch den Menschen zu dokumentieren und zu verhindern.

Basis der Arbeit ist ein umfangreicher Datenpool, der von der Organisation kontinuierlich gepflegt und ausgebaut wird. Fast alle heute gültigen Umweltabkommen wurden im Rahmen von UNEP entwickelt und umgesetzt.

World Trade Organization

Welthandelsorganisation Logo

Die Aufgabe der World Trade Organization (WTO) mit Sitz in Genf (Schweiz) ist die Aufstellung und Durchsetzung von international gültigen Handels- und Wirtschaftsvereinbarungen. Neben dem IWF und der Weltbank ist die WTO die zentrale internationalen Organisationen in diesem Bereich.

Neben der Entwicklung neuer Leitlinien ist es die Hauptaufgabe der Organisation in Streitfragen zwischen den Mitgliedsstaaten zu vermitteln. Das ausführendes Organ ist hierbei der Allgemeine Rat der WTO. Dieser hat zwar keine Befugnisse zur Durchsetzung der von ihm getroffenen Beschlüsse, kann allerdings die Mitgliedsstaaten auffordern, auf einen Rechtsbruch mit Handelssanktionen zu reagieren. Dieses Verfahren gilt als eines der wenigen gelungenen Beispiele für die Etablierung eines international anerkannten Schlichtungsverfahrens innerhalb einer global operierenden Organisation.

 

Food and Agriculture Organization of the United Nations (FAO)

Logo FAO

The Food and Agriculture Organization of the United Nations leads international efforts to defeat hunger. Serving both developed and developing countries, FAO acts as a neutral forum where all nations meet as equals to negotiate agreements and debate policy. FAO is also a source of knowledge and information. We help developing countries and countries in transition modernize and improve agriculture, forestry and fisheries practices and ensure good nutrition for all. Since our founding in 1945, we have focused special attention on developing rural areas, home to 70 percent of the world's poor and hungry people.

© FAO

Internationale Arbeitsorganisation (ILO)

Logo ILO

Die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) formuliert internationale Strategien und Programme, um Lebensbedingungen von Arbeitnehmern zu verbessern, die Durchsetzung von Menschenrechten zu fördern und Arbeitsmöglichkeiten zu verbessern. Durch vier Hauptziele möchte die Organisation dies umsetzen, indem sie Arbeitsrechte festlegt, indem sie die Chancen auf eine gute Arbeit und Einkommen erhöht, indem sie Sozialleistungen verbessert und ermöglicht sowie den sozialpartnerschaftlichen Dialog zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern sowie Regierungen stärkt. Die Ziele der ILO leiten sich aus dem Gründungsdokument von 1919 ab, in dem der Arbeitsfrieden als entscheidendes Element für Wohlstand erkannt wurde.

 

Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE)

Logo DIE

Das DIE ist ein Think Tank in den Bereichen globale Entwicklung und internationale Kooperation mit Sitz in Bonn. Gesellschafter des DIE sind die Bundesrepublik Deutschland und das Bundesland Nordrhein-Westfalen. Das 1964 gegründete Institut sieht sich als Schnittstelle zwischen Theorie und Praxis. Dafür forscht das DIE zu relevanten Themen, erstellt aufgrund der Analysen Konzepte und berät mit dieser Kompetenz Regierungen, Ministerien und internationale Organisationen. Außerdem bezieht das Institut Stellung zu aktuellen politischen Themen. Das DIE fördert mit seinem Ausbildungsprogramm Nachwuchskräfte, die aktiv in Beratungs- und Forschungsprozesse eingebunden sind.

Internationale Arbeitsorganisation (ILO)

Logo OECD

Seit ihrer Gründung im Jahr 1961 setzt sich die Organisation for Economic Cooperation and Development (OECD) für eine Politik ein, die wirtschaftlichen und sozialen Wohlstand weltweit erhöht. Die OECD bietet ein Forum für die derzeit 34 Mitgliedsländer, die zwischenstaatlich völkerrechtlich bindende Beschlüsse fassen. Die OECD unterstützt Regierungen dabei, Vertrauen in den Markt und seine Mechanismen herzustellen, die öffentlichen Haushalte als Basis wirtschaftlichen Wachstums zu sanieren, innovative Zukunftsmärkte auszubauen, und Menschen zur Teilhabe auf dem Arbeitsmarkt zu befähigen. Aufgrund der Erfahrungen ihrer Mitglieder sowie eigenen Datenerhebungen und Analysen gibt die OECD Empfehlungen für Politik und Wirtschaft.

 

Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE)

Logo Rat für Nachhaltige Entwicklung

Der Rat für Nachhaltige Entwicklung wurde 2001 von der Bundesregierung unter Gerhard Schröder als Beratungsgremium eingesetzt. Die 15 Mitglieder des Rates beraten die Bundesregierung in Fragen der Nachhaltigkeit und zur Fortentwicklung der Nachhaltigkeitsstrategie der Regierung. Der Rat erforscht, wie eine lebenswerte Zukunft für kommende Generationen mit den Mitteln von heute geschaffen werden kann. Dazu gibt der Rat Impulse für einen gesellschaftlichen Dialog, um Nachhaltigkeitspolitik zu einem öffentlichen Thema zu machen.

Umweltbundesamt (UBA)

Logo UBA

Das 1974 gegründete Umweltbundesamt forscht zum Thema Umwelt und berät die Ministerien und Bundesregierung zu diesem Thema. Zu den Aufgaben gehören auch die Information der Öffentlichkeit sowie die Umsetzung von Gesetzen, wie etwa der Emissionshandel. Damit mögliche Risiken für Mensch und Umwelt festgestellt werden können, ist die Erforschung von umweltrelevanten Fragestellungen ein zentraler Punkt in der Arbeit des UBA. Das Amt ist Kontaktstelle der Weltgesundheitsorganisation in Deutschland. Das Umweltbundesamt ist Teil des Geschäftsbereichs des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB).

 

CSR VERBÄNDE + INITIATIVEN

Global Reporting Initiaitve

GRI Logo

Die Global Reporting Initiative (GRI) unterstützt Nachhaltigkeitsberichterstattung aller Organisationen. GRI hat einen umfassenden Rahmen für Nachhaltigkeitsberichterstattung erarbeitet, der weltweit Anwendung findet. Dieses Berichtsrahmen, einschließlich des Berichterstattungsleitfadens, legt die Prinzipien und Indikatoren dar, welche Organisationen nutzen können, um ihre ökonomische, ökologische und soziale Leistung zu messen. GRI bemüht sich um eine kontinuierliche Verbesserung und eine zunehmenden Anwendung des Leitfadens, welcher der Öffentlichkeit zur freien Verfügung steht.

GRI ist als eine gemeinnützige Stiftung mit einer Vielzahl beteiligter Partner organisiert. 2002 verlegte GRI seinen Hauptsitz nach Amsterdam, wo sich derzeit das Sekretariat befindet. GRI hat Regionalbüros in Australien, Brasilien, China, Indien und den USA sowie ein weltweites Netzwerk von 30.000 Menschen.

© GRI

econsense

econsence logo

econsense ist ein Zusammenschluss führender global agierender Unternehmen und Organisationen der deutschen Wirtschaft zu den Themen nachhaltige Entwicklung und Corporate Social Responsibility (CSR). Das Unternehmensnetzwerk wurde im Jahr 2000 auf Initiative des Bundesverbandes der Deutschen Industrie e. V. (BDI) gegründet und versteht sich als Dialogplattform und Think Tank. Das Ziel von econsense ist es, nachhaltige Entwicklung in der Wirtschaft voranzubringen und gemeinsam gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen.

© econsence

 

B.A.U.M.

BAUM Logo

Mit rund 550 Mitgliedern ist B.A.U.M.die größte Umweltinitiative der Wirtschaft in Europa. Neben vielen bekannten Unternehmen sind auch Verbände und Institutionen Fördermitglied und erkennen den B.A.U.M.-Ehrenkodex für umweltbewusste Unternehmensführung an.

Ziel von B.A.U.M. ist es, Unternehmen, Kommunen und Organisationen für die Belange des vorsorgenden Umweltschutzes sowie die Vision des nachhaltigen Wirtschaftens zu sensibilisieren und bei der ökologisch wirksamen, ökonomisch sinnvollen und sozial gerechten Realisierung zu unterstützen. Als Informations- und Kontaktnetzwerk bemüht sich B.A.U.M. zur Erreichung seiner Aufga­ben intensiv um aktiven und praxisorientierten Informations- und Erfahrungsaustausch sowie den Aufbau und die Pflege vielfältiger nationaler und internationaler Kontakte in Wirtschaft, Wissenschaft, Verbänden, Politik und Medien. 

©B.A.U.M

UPJ

UPJ Logo

UPJ ist das Netzwerk engagierter Unternehmen und gemeinnütziger Mittlerorganisationen in Deutschland. Im Mittelpunkt stehen Projekte, die zur Lösung gesellschaftlicher Probleme beitragen, indem sie neue Verbindungen zwischen Unternehmen, gemeinnützigen Organisationen und öffentlichen Verwaltungen schaffen.

UPJ wurde 1996 gegründet und versteht Corporate Social Responsibility als Beitrag von Unternehmen zu einer nachhaltigen Entwicklung, der durch verantwortliche Praxis in den Handlungsfeldern Markt, Umwelt, Mitarbeiter und Gemeinwesen umgesetzt wird. Im Vordergrund des unternehmerischen Engagements im Gemeinwesen (Corporate Citizenship) stehen neue Soziale Kooperationen, in denen Akteure aus Staat, Wirtschaft und Zivilgesellschaft im eigenen Interesse ihre Rollen neu bestimmen, ihre Ressourcen und spezifischen Kompetenzen bündeln und gemeinsam neue Lösungswege für gesellschaftliche Probleme suchen.

©UPJ

 

CSR Europe

Logo CSR Europe

Die Initiative CSR Europe wurde 1996 gegründet und richtet sich an Unternehmen, die einen gesellschaftlichen Beitrag leisten und nachhaltiges Wachstum fördern möchten. Das führende europäische Business-Netzwerk für Corporate Social Responsibility (CSR) regt dazu einen Austausch zwischen ihren Mitgliedern sowie CSR-Organisationen weltweit an. Für den politischen Dialog ist die Initiative Hauptansprechpartner der Europäischen Union (EU) für das Thema CSR.

Den Mitgliedern bietet das Netzwerk Services in den Bereichen Firmenkooperationen und Partnerschaften, Beratung sowie Informationen zu neuen Initiativen der EU. Neben Kampagnen zur Förderung von CSR-Projekten ist die Initiative auch Mitvergeber des European CSR Award.
Zu den Mitgliedern des Netzwerks gehören rund 70 Unternehmen sowie 39 CSR-Organisationen. Die Mitglieder haben Kontakte zu etwa 10.000 Firmen und Unternehmen und bietet ihnen eine Plattform für ihre nachhaltigen Ziele.

Business in the Community (BITC)

Logo BITC

Eine lebenswerte Zukunft und eine bessere Gesellschaft – das ist das Ziel der britischen Wohlfahrtsorganisation Business In The Community (BITC). Als Plattform bringt es Unternehmen zusammen, um CSR-Ziele zu erreichen; etwa eine nachhaltige Produktionsweise, Abbau von sozialen Schranken in den Bereichen Bildung und Einstellung sowie ein nachhaltiges Beschäftigungswachstum durch die Förderung kleiner und mittelständischer Unternehmen auf lokaler Basis.

Zu den Aktivitäten des BITC gehören die Beratung von Unternehmen, Unterstützung im CSR-Berichtswesen und die Förderung von Partnerschaften auf lokaler bis hin zur globalen Ebene. Unternehmen haben die Möglichkeit, sich CSR-Beispiele vor Ort bei anderen Unternehmen anzusehen und zu diskutieren. BITC wurde 1982 gegründet; Vorsitzender ist seit 1985 Charles, Prinz von Wales.

 

World Business Council for Sustainable Development (WBCSD)

Logo wbcsd

Eine nachhaltige Zukunft für Unternehmen, Gesellschaft und Umwelt schaffen – das ist das Ziel des World Business Council for Sustainable Development (WBCSD). Die von Unternehmensvorständen geführte Organisation bringt dabei die Interessen der Geschäftswelt in die Diskussion um nachhaltige Entwicklung mit ein. Rund 60 Business-Netzwerke sowie über 200 Unternehmen sind Mitglied im WBCSD. In den deutschsprachigen Ländern wird das Council vertreten durch Ecosense (Deutschland), Respact (Österreich) und Öbu (Schweiz).

Um ihr Ziel zu erreichen hat der WBCSD eine mittel- und langfristige Agenda – die Action 2020 und die Vision 2050. Die Action 2020 schlägt konkrete Maßnahmen zur nachhaltigen Entwicklung bis zum Ende des Jahrzehnts vor. Die Vision 2015 soll den Erfolg von Unternehmen neu definieren und dafür die tatsächlichen Kosten und Gewinne einberechnen - Fortschritt und Entwicklung lassen sich so an nachhaltigen und sozialen Bedingungen gemessen.

Sustainable Development Solutions Network (UNSDSN)

Logo Sustainable Development Solutions Network

2012 wurde das Netzwerk von UN-Generalsekretär Ban Ki-moon ins Leben gerufen. Es verfolgt soziale und umweltpolitische Ziele. Zu den Themen des UNSDSN gehören Armutsbekämpfung, soziale Teilhabe und Erhalt des Planeten mit seinen Ressourcen. Dafür arbeitet das Netzwerk eng mit Partnern aus Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Privatwirtschaft sowie UN-Organisationen weltweit zusammen, etwa mit der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), der British Telecom und Novartis. Das SDSN unterhält Büros in Paris, New York und Neu Delhi.

Das Netzwerk formulierte die Nachhaltigkeitsziele, die im Herbst 2015 die Millenniumsziele aus dem Jahr 2000 ablösen sollen. Diese Ziele sollen Armut mindern, Bildung verbessern, die Landwirtschafts- und Nahrungsmittelproduktion erhöhen, Umweltverschmutzung vermindern und die Lebensqualität der Menschen erhöhen.

 

Deutsches Netzwerk Wirtschaftsethik (DNWE)

Logo Deutsches Netzwerk Wirtschaftsethik

Das Deutsche Netzwerk Wirtschaftsethik fördert ethisches Handeln in der Wirtschaft. Dazu sucht und vermittelt es den Austausch zwischen Vertretern aus Wissenschaft, Verbänden und Unternehmen. Nachhaltige Entwicklung, Einhaltung von gesetzlichen und freiwilligen Standards und Regeln sowie die gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen (CSR) sind die Themen des Netzwerks. Das DNWE ist ein überparteiliches und überkonfessionelles Netzwerk mit mehr als 600 Mitgliedern aus Wirtschaft, Fachwissenschaft (BWL, VWL, Philosophie) und Zivilgesellschaft. Das 1993 gegründete DNWE ist der deutsche Verband des European Ethics Network (EBEN).

Corporate Accountability – Netzwerk für Unternehmensberatung (CorA)

Logo CorA

Corporate Accountability – Netzwerk für Unternehmensberatung (CorA) setzt auf gesetzliche Standards und Regeln im Bereich der Unternehmensverantwortung. Freiwillige CSR-Maßnahmen und Selbstverpflichtungen seien nicht ausreichend, um die nachhaltigen sozialen, ökologischen oder menschenrechtlichen Ziele durchzusetzen. Zu den Hauptforderungen gehören u.a. Rechenschaftspflichten für Unternehmen, eine gerechte Unternehmensbesteuerung und die Vergabe von öffentlichen Aufträgen nach sozial-ökologischen Vorgaben. Das ehrenamtlich geführte Netzwerk nutzt die Erfahrungen der Mitglieder, um Stellungnahmen zu veröffentlichen und um Gespräche mit Abgeordnete von Parlamenten zu führen. CorA ist Mitglied im Europäischen Corporate Accountability Netzwerk.

 

Studentisches Netzwerk für Wirtschafts- und Unternehmensethik (SNEEP)

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Sneep ist der studentische Partnerverband des Deutschen Netzwerks für Wirtschaftsethik. Die im Netzwerk organisierten Studierenden diskutieren an Hochschulen wirtschafts- und unternehmensethische Fragen. So möchte Sneep den Studierenden neue Ideen über Wirtschaft und verantwortungsvolles Handeln vermitteln und diese Interessen auch gegenüber den Hochschulen vertreten. Die an den Hochschulen organisierten Lokalgruppen organisieren Tagungen, Workshops, Filmabende und andere Projekte mit Bezug zur Wirtschaftsethik. Themen sind zum Beispiel Social Banking oder Social Entrepreneurship.

VfU

Logo VFU

Der Verein für Umweltmanagement und Nachhaltigkeit in Finanzinstituten e.V. (VfU) ist ein Netzwerk von Finanzdienstleistern aus Deutschland, Österreich, Schweiz und Lichtenstein. Seit 1995 arbeiten der Verein und seine Mitglieder an der Entwicklung und Umsetzung innovativer und nachhaltiger Lösungen für Finanzdienstleister mit dem Ziel, den Beitrag der Finanzwirtschaft zu einer nachhaltigen Entwicklung zu fördern.

© VfU

 

Forum Nachhaltige Geldanlagen

FNG

Das Forum Nachhaltige Geldanlagen (FNG) ist seit 2001 der Fachverband für Nachhaltige Geldanlagen in Deutschland, Österreich, Liechtenstein und der Schweiz. Zu seinen mehr als 160 Firmen-Mitgliedern zählen u.a. Banken, Kapitalanlagegesellschaften, Versicherungen, Ratingagenturen, Investmentgesellschaften, Vermögensverwalter, Finanzberater und NGOs, sowie rund 30 interessierte Privatpersonen.

Zu den Zielen des FNG gehört die Information der Öffentlichkeit und Entscheidungsträgern sowie die Steigerung der Bekanntheit von nachhaltigen Geldanlagen. Das Forum fördert die Netzwerkbildung der maßgeblichen Akteure und gestaltet die rechtlichen und politischen Rahmenbedingungen mit.

Das FNG ist Gründungsmitglied des europäischen Dachverbandes Eurosif, mit dem das FNG das Transparenzlogo für nachhaltige Publikumsfonds vergibt.

© Forum Nachhaltige Geldanlagen

future e.V.

Logo future e.V.

future e.V. ist eine Umweltinitiative von Unternehme(r)n, die sich für die Entwicklung und Umsetzung von Nachhaltigkeitskonzepten in Unternehmen einsetzt. In dem gemeinnützigen Verein sind rund 180 vorwiegend kleine und mittlere Unternehmen Mitglied. Bereits seit seiner Gründung 1986 gibt future e.V. durch innovative Projekte z.B. zur Ökobilanzierung, zur Berichterstattung, zur Praxisanwendung der Agenda 21 oder zu Kooperationen entlang des Produktlebenswegs Impulse für die Weiterentwicklung von Nachhaltigkeitsinstrumenten.

© future e.V.

 
 

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