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Deutsche Telekom macht Städte fit für die Zukunft

09.11.2017

Deutsche Telekom macht Städte fit für die Zukunft

Bereits heute lebt mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung in Städten – Tendenz steigend. Die Probleme dieses urbanen Wachstums sind für Mensch und Umwelt enorm: Es mangelt an Wohnraum und an Lösungen für den zunehmenden Müll, Verkehr sowie Energie- und Trinkwasserbedarf. Um diese Herausforderungen zu meistern und die Städte fit für die Zukunft zu machen, sind smarte Lösungen gefragt, wie sie die Deutsche Telekom gemeinsam mit Kommunen und weiteren Technologieunternehmen entwickelt.

Die Smart City der Zukunft ist eine Stadt, deren Bewohner einem sicheren, komfortablen und nachhaltigen Lebensstil nachgehen können. Eine intelligente Vernetzung von Dingen und der städtischen Infrastrukturen auf Basis moderner Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) bildet dafür die Grundlage. Das umfasst so unterschiedliche Bereiche wie Verwaltung, öffentliche Sicherheit oder Mobilität. So kommunizieren etwa Pkw untereinander, um sich gegenseitig vor Staus oder vorausliegenden Gefahren und Unfällen zu warnen; Mülltonnen melden der Müllabfuhr ihren aktuellen Füllstand und sorgen so für effizientere Abholtouren; Straßenlaternen sind mit sparsamer LED-Technik ausgestattet und lassen sich nach Bedarf dimmen.

Bei diesen Szenarien handelt es sich keineswegs nur um Zukunftsvisionen. So stehen seit vergangenem Jahr 160 schlaue Straßenlaternen mit LED-Technik im Wissenschafts- und Technologiepark Berlin Adlershof. Schätzung des deutschen Zentralverbandes der Elektrotechnik und Elektronikindustrie e.V. (ZVEI) zufolge, können deutsche Kommunen mithilfe der LED-Technik allein in der Straßen- und Außenbeleuchtung jährlich bis zu 2,7 Milliarden kWh Energie und damit verbunden 1,6 Millionen Tonnen an CO2-Emmission einsparen. Außerdem sind die Laternen untereinander und mit den Servern des Start-ups ICE Gateway vernetzt, das die Idee zu dem Vorhaben geliefert und gemeinsam mit der Deutschen Telekom und dem Land Berlin umgesetzt hat. Anhand der ausgewerteten Daten aus den Laternenköpfen – etwa darüber, wie viel Verkehr an einem Standort ist und wie viele Fußgänger sich zu welchen Zeiten dort aufhalten – kann das Licht dann individuell gesteuert werden. Künftig könnten die Daten aus dem Laterneninnern so auch zur Verkehrsplanung, bei der Parkplatzsuche oder zur Vermeidung von Staus genutzt werden.

"Die Städte stehen heute vor enormen Herausforderungen: Anhaltend rasantes Wachstum, entsprechender Druck auf Finanzen und Umwelt sowie komplexe Anforderungen an den urbanen Wandel aufgrund des technologischen Fortschritts. Die Smart-City-Lösungen der Telekom sollen den Städten bei der Bewältigung dieser Herausforderungen helfen."

Ralf Nejedl, Senior Vice President, B2B/ICT Sales & Service Europe bei der Deutschen Telekom

Ein weiteres Beispiel dafür, inwiefern sich die Deutsche Telekom für die Bewältigung dieser und weiterer Herausforderungen engagiert, mit denen sich Städte heute und in Zukunft konfrontiert sehen, ist die im April 2016 gestartete Initiative "Digitales Bonn". Gemeinsames Ziel aller Beteiligten – sprich Unternehmen, Behörden, Organisationen und Wissenschaft – ist es, den Wandel der Stadt hin zur Smart City zu beschleunigen. Davon sollen die Stadt, ihre Einwohner, Umwelt und Unternehmen im zunehmenden Wettbewerb um qualifizierte Arbeitnehmer gleichermaßen profitieren. Soll will man die Stadt mithilfe digitaler Lösungen etwa für Besucher attraktiver gestalten. Dafür haben Studierende der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg eigens eine App entwickelt, die einen Beethovenrundgang, einen Eventkalender sowie eine Schnitzeljagd für Kinder beinhaltet.

Auch die Parkplatzsuche soll mittels digitaler Lösungen komfortabler gestaltet werden. Dazu haben die Deutsche Telekom, die Stadt Bonn und die Bonner Stadtwerke im August 2017 eine Absichtserklärung unterschrieben. Das smarte Parksystem basiert auf der neuen NB-IoT-Technik (Narrowband Internet of Things) und verbindet Sensoren auf Parkplätzen und Autofahrer über eine App auf einfache und effiziente Weise, um den Fahrern das Auffinden und Bezahlen eines Parkplatzes zu erleichtern. Die Sensoren sollen bis Ende 2019 auf den Parkplätzen in Bonn eingebaut werden. Die Schmalband-IoT-Technik ist der Telekom zufolge nicht nur mit geringen Komponentenkosten und niedrigem Stromverbrauch verbunden, sondern zeichnet sich zudem durch eine breite Netzabdeckung - auch in Gebäuden - aus. Die Technik lässt sich somit in vielen Bereichen anwenden, etwa zur Überwachung von intelligenten Hausgeräten, von Müllcontainern oder auch zur Überwachung von Nutztieren in der Landwirtschaft.

 
Quelle: UmweltDialog

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